Nach einer Reihe von Wohnungseinbrüchen in Dietzenbach haben Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwochmorgen, 1. April, im Kreis Offenbach mehrere Durchsuchungen veranlasst. Hintergrund sind Ermittlungen wegen des Verdachts des gemeinschaftlichen gewerbsmäßigen Bandendiebstahls sowie des gemeinschaftlichen Wohnungseinbruchdiebstahls.
Nach dem bisherigen Ermittlungsstand soll es zwischen den Sommermonaten 2024 und dem Frühjahr 2026 zu einer Vielzahl von Einbrüchen im Stadtgebiet Dietzenbach gekommen sein. Wegen ähnlicher Vorgehensweisen wird geprüft, ob die Taten zusammenhängen.
Gullydeckel, Steine und „Stöckchen“ als Hinweise
Bei den Einbrüchen sollen nach Angaben der Ermittler unter anderem schwere Gegenstände wie Gullydeckel oder Steine eingesetzt worden sein, um in Wohnungen zu gelangen. Zudem sollen an Zugängen, etwa an Haustüren, „Stöckchen“ platziert worden sein. Die Ermittler gehen davon aus, dass dies dazu gedient haben könnte, Tatorte auszukundschaften und zu markieren.
Vier Personen stehen unter Verdacht
Im Zuge der Ermittlungen besteht gegen vier Personen der Verdacht, an Taten in dem genannten Zeitraum beteiligt gewesen zu sein. Einer der Tatverdächtigen sitzt bereits seit Februar 2026 in einem anderen Verfahren in Untersuchungshaft. Bei den weiteren drei Verdächtigen im Alter von 23 bis 25 Jahren kam es am Mittwochmorgen zu Durchsuchungsmaßnahmen.
Die Ermittlungen laufen weiter. Insbesondere wird noch geklärt, wie viele Taten den Verdächtigen konkret zugeordnet werden können.
Auch Juweliergeschäft durchsucht
Neben den Durchsuchungen bei den Verdächtigen wurde auch ein Juweliergeschäft in einem Einkaufszentrum im Landkreis Offenbach durchsucht. Es gibt Hinweise, dass dort möglicherweise Teile der mutmaßlichen Beute angekauft oder weiterverkauft worden sein könnten.















