Bei einer heftigen Explosion in der Dietzenbacher Rodgaustraße ist am Montag gegen 13.15 Uhr ein Teil der Fassade eines Mehrfamilienhauses herausgebrochen. Wie die Rettungskräfte mitteilten, wurde ein Bewohner, der sich zum Zeitpunkt der Detonation in den Räumlichkeiten aufhielt, durch die Wucht der Druckwelle zu Boden geschleudert. Nach einer anschließenden Untersuchung durch den Rettungsdienst vor Ort blieb der Mann den Umständen entsprechend unverletzt. Da durch das Ereignis zunächst mehrere Opfer vermutet wurden, rückte die Feuerwehr zunächst mit einem Großalarm an die Einsatzstelle aus.
Glassplitter schleudern bis auf angrenzenden Kinderspielplatz
Die enorme Wucht der Explosion verursachte massive Schäden an dem Wohngebäude. Zerstörte Fassadenteile und eine Vielzahl an Glassplittern schleuderten auf den Gehweg direkt vor dem Haus sowie bis auf ein angrenzendes Areal für Kinder. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr mussten eine Drehleiter einsetzen, um die beschädigte Fassade zu sichern und hängende Trümmer abzutragen, die eine weitere Gefahr darstellten.
Gebäude nach behördlicher Überprüfung durch Statiker weiterhin sicher
Um eine Einsturzgefahr auszuschließen, untersuchte im Anschluss an die Bergungsarbeiten ein Statiker die Standsicherheit des Wohnhauses. Nach dessen Freigabe konnten die übrigen Bewohner des Mehrfamilienhauses gegen 15.30 Uhr wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Lediglich die betroffene Brandwohnung ist infolge der Zerstörung nicht mehr bewohnbar.
Genaue Ursache für Detonation in Wohnung bleibt vorerst ungeklärt
Warum es zu dem folgenschweren Vorfall gekommen ist, ist bislang unklar. Da in dem gesamten Gebäude nach Angaben der Einsatzkräfte kein Gasanschluss vorhanden ist, konnte eine entsprechende Gasleckage als Auslöser ausgeschlossen werden. Die zuständigen Behörden haben die Ermittlungen aufgenommen, um die exakte Ursache für die Detonation in den Räumlichkeiten zu klären.
















