Auf dem Parkdeck am Kindäcker Weg steht ein Mammutbaum, mehr als 20 Meter hoch, mit einem Stammdurchmesser von 1,20 Metern und über 50 Jahre alt. In den vergangenen Wochen hatte sich das Nadelgehölz zunehmend braun verfärbt. Stefan Rogge, Bereichsleiter für Grünflächen und Stadtbäume bei den Städtischen Betrieben Dietzenbach, ließ den Schaden untersuchen. Das Ergebnis der Fachleute: Krankheiten oder Pilzbefall lagen nicht vor – ausschlaggebend war akute Trockenheit.
Feuerwehr unterstützt mit Spezialtechnik
Um den Baum zu retten, griff die Stadt auf die Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr Dietzenbach zurück. Mit sogenannten „Frankfurter Tonnen“, normalerweise für den Hochwasserschutz gedacht, wurde ein Gießring um den Mammutbaum gebildet. Auf diese Weise konnten im ersten Schritt rund 18.000 Liter Wasser direkt in den Wurzelbereich eingebracht werden. Die Wurzeln des Baumes reichen teilweise bis zu 30 Meter in die Breite.
Kontinuierliche Bewässerung geplant
Neben dieser Sofortmaßnahme wird der Baum in den kommenden Wochen weiterhin zusätzliche Wassergaben erhalten. Die Städtischen Betriebe übernehmen die regelmäßige Versorgung, zum Teil erneut unterstützt durch die Feuerwehr.
Bürgermeister dankt Beteiligten
„Das Ziel ist: Wir wollen unseren Dietzenbacher Mammutbaum retten“, sagte Bürgermeister Dr. Dieter Lang. „Ich bedanke mich ganz besonders für die schnelle und professionelle Unterstützung durch unsere Freiwillige Feuerwehr und für die vorbildliche Zusammenarbeit.“
Erste positive Anzeichen sichtbar
Dass die Maßnahmen Wirkung zeigen, ist bereits erkennbar. „Rund um das Gehölz wächst unsere Neuaussaat und auch der Mammutbaum selbst scheint sich langsam von der Trockenheit zu erholen“, berichtete Stefan Rogge. Gemeinsam mit seinem Team will er weiterhin dafür sorgen, dass der Baum gesund erhalten bleibt.
















