Nach mehr als 34 Jahren im Dienst der Stadt hat die langjährige Leiterin des Historischen Museums Dietzenbach, Maria Polatowski-Ruprycht, ihre berufliche Laufbahn beendet. Zum 31. Dezember 2025 ist die Kunsthistorikerin offiziell in den Ruhestand gegangen. Seit 1991 war sie eng mit dem Museum in der Darmstädter Straße verbunden und prägte dessen Entwicklung über Jahrzehnte maßgeblich.
Abschied im Rathaus bereits im Dezember
Bereits Anfang Dezember war Polatowski-Ruprycht im Rathaus der Dietzenbach für ihre langjährige Tätigkeit geehrt und verabschiedet worden. Bürgermeister Dieter Lang und Erster Stadtrat René Bacher würdigten dabei ihr Wirken ebenso wie Vertreterinnen der Personalabteilung und des Personalrats. Bürgermeister Lang betonte, dass ihre Arbeit im Museum bleibende Spuren hinterlassen habe und das Haus dauerhaft mit ihrem Namen verbunden bleibe. Bacher hob insbesondere ihr Engagement in der Vermittlung historischer Themen hervor, vor allem in der Arbeit mit Kindern.
Beruflicher Weg führte früh nach Dietzenbach
Die gebürtige Polin lebt heute in Heusenstamm und absolvierte 1989 ihr Studium der Kunstgeschichte, der klassischen Archäologie sowie der mittleren und neueren Geschichte an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main. Anschließend war sie dort zwei Jahre als wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig. Im Oktober 1991 trat sie nach einer erfolgreichen Bewerbung ihren Dienst im damaligen Heimatmuseum der Stadt Dietzenbach an, zunächst befristet. Zwei Jahre später folgte die unbefristete Übernahme und der Einstieg in die Museumsleitung.
Übergang in den Ruhestand mit persönlichem Aufschub
2016 feierte Polatowski-Ruprycht ihr 25-jähriges Dienstjubiläum. Neun Jahre später endete ihre Tätigkeit nun endgültig, nachdem sie den Eintritt in den Ruhestand nach eigenen Wünschen noch zeitlich hinausgeschoben hatte. Der Abschied falle ihr nicht leicht, ließ sie wissen. Ihre Arbeit habe ihr stets große Freude bereitet, und ein weiteres Engagement könne sie sich auch künftig vorstellen.
Mit dem Ausscheiden von Maria Polatowski-Ruprycht endet eine prägende Ära für das Historische Museum Dietzenbach, dessen Entwicklung und Profil über Jahrzehnte eng mit ihrem Namen verbunden waren.
















