Die Skateranlage der Kreisstadt Dietzenbach ist innerhalb des Stadtteils Steinberg an einen neuen Standort verlegt worden. Hintergrund ist die geplante Erweiterung der Kläranlage, durch die die bisherigen Freizeitflächen nicht mehr genutzt werden können. Die Anlage steht jetzt auf der Rollsportanlage an der Limesstraße.
Umsetzung und Instandsetzung im März
Die drei Skate-Module wurden im März auf der Rollschuhbahn installiert und nach Angaben der Stadt technisch überarbeitet. Für den Umzug kamen ein Autokran sowie Betonelemente und Rampen zum Einsatz; anschließend verbanden und setzten die Städtischen Betriebe die Module wieder instand. Zusätzlich wurden Geländer montiert, um die Nutzung sicherer zu machen. Nach einer TÜV-Abnahme ist die Anlage nun wieder für Skate-Begeisterte freigegeben.
Eröffnung mit Stadt und Szene
Offiziell eröffnet wurde die Anlage am neuen Standort gemeinsam mit der Skate-Community und weiteren Interessierten. Bürgermeister Dr. Dieter Lang sagte dazu: „Mit der neu installierten und geprüften Skateranlage schaffen wir einen sicheren Ort, der den Menschen Raum für Bewegung, Begegnung und Freizeitgestaltung bietet“. Außerdem dankte er allen Beteiligten, die an dem Projekt mitgewirkt haben.
Aus der Community bezeichnete Jens Walther die Rollschuhbahn als passenden Standort: „Die Rollschuhbahn ist ein super Standort in Dietzenbach. Alle Elemente sind nachhaltig wieder aufgebaut und hergerichtet worden, die Anlage fühlt sich richtig gut an, der Boden ist sehr glatt und optimal zum Skaten.“ Marcel Enge betonte, die Anlage sei für viele ein wichtiger Treffpunkt und werde auch als Trainingsort genutzt: „Unsere insgesamt rund 60 Mitglieder zählende Community kommt nicht nur aus Dietzenbach, sondern auch aus der Umgebung – Rodgau, Dreieich, Neu-Isenburg, Offenbach und mehr, sogar aus Essen, München oder Friesland sind schon Skaterfreunde angereist.“
Drei Module für verschiedene Tricks
Die Anlage besteht aus drei Modulen, sogenannten Obstacles. Genannt werden „Quarterpipes“, eine „Bank“ sowie eine „Ledge“, ein Betonblock mit Alukanten, der für „Sliden“ und „Grinden“ genutzt werden kann. Die Elemente sind laut Stadt sowohl für Anfängerinnen und Anfänger als auch für Fortgeschrittene geeignet. Aus der Community heißt es dazu: „Wir Skaterinnen und Skater vor Ort sind froh, die Obstacles nun endlich fahren zu können und hoffen, dass dies der gelungene Start für eine gute, weitere Zusammenarbeit mit der Kreisstadt ist“.
















