Die Zentner Scherer GmbH, Teil der Scherer Sanitätshaus Gruppe, wird ihre Firmenzentrale von Rodgau nach Dietzenbach verlagern. Am 29. August 2025 stimmte die Stadtverordnetenversammlung dem Verkauf eines Grundstücks an der Johannes-Gutenberg-Straße zu. Zuvor hatte Geschäftsführer Hans Werner Scherer das Unternehmen im Haupt- und Finanzausschuss vorgestellt.
Unternehmen mit über 350 Beschäftigten
Die Scherer Sanitätshaus Gruppe zählt mit über 350 Mitarbeitenden an 30 Standorten zu den führenden Anbietern medizinischer Hilfsmittel im Rhein-Main-Gebiet. Mit der geplanten Verlagerung setzt das Familienunternehmen auf Wachstum und langfristige regionale Bindung.
Neubau mit nachhaltigem Konzept
Vorgesehen ist ein architektonisch anspruchsvolles Ensemble aus einem kreisförmigen Verwaltungs-, Präsentations- und Werkstattgebäude sowie einer separaten Halle für Lager, Montage und Reparatur. Das Projekt wird mit Wärmerückgewinnung, Photovoltaikanlagen und Retentionsflächen ausgestattet. „Die Kombination aus ökologischer Bauweise, moderner Architektur und regionaler Verankerung zeigt, wie Unternehmensentwicklung heute aussehen kann“, erklärt Michael Krtsch, Leiter der Wirtschaftsförderung.
Signal für Arbeitsplätze und Wachstum
Die Zentner Scherer GmbH übertrifft nach Angaben der Stadt das Ziel von zehn Arbeitsplätzen pro 1.000 Quadratmeter Gewerbefläche deutlich. „Die Ansiedlung der Zentner Scherer GmbH stärkt nicht nur den Wirtschaftsstandort Dietzenbach, sondern auch die Gesundheitsinfrastruktur der Region“, betont Krtsch.
Unternehmer betont regionale Verantwortung
Geschäftsführer Hans-Werner Scherer hebt die strategische und emotionale Bedeutung der Standortwahl hervor: „Mit dem neuen Standort in Dietzenbach setzen wir ein Zeichen für nachhaltiges Wachstum und regionale Verantwortung. Die Entscheidung für diesen Standort ist nicht nur strategisch, sondern auch ein Ausdruck unserer Verbundenheit mit der Region Rhein-Main. Wir freuen uns darauf, mit einem modernen und ökologischen Bauprojekt neue Maßstäbe zu setzen – sowohl für unsere Mitarbeitenden als auch für die Gesundheitsversorgung vor Ort.“















