Von Ende Juni bis Anfang August wird der Burggarten der Burg Hayn in Dreieichenhain wieder zur Open-Air-Bühne. Die Burgfestspiele laufen vom 24. Juni bis 9. August 2026 und setzen in diesem Zeitraum auf ein breit gefächertes Kulturprogramm mit Konzerten, Theater, Kabarett, Comedy, Matineen und Showformaten.
Nach Angaben der Veranstalter stehen an 35 Festspieltagen insgesamt 38 Einzelveranstaltungen auf dem Spielplan. Geboten werden 30 verschiedene Formate für unterschiedliche Altersgruppen. Damit gehören die Burgfestspiele auch 2026 wieder zu den größeren Kulturreihen im südhessischen Sommer.
Auftakt mit bekannten Namen
Den Beginn gestalten an drei Abenden Max Mutzke und seine Band. Auch Laith Al-Deen ist mit zwei Konzerten angekündigt. Für den 11. Juli meldet der Veranstalter bereits ausverkauft. Für den Zusatztermin am 12. Juli gibt es noch Karten. Die ursprünglich an diesem Tag vorgesehene Veranstaltung mit Elbtonal Percussion und Christian Brückner wurde aus organisatorischen Gründen auf den 5. Oktober ins Bürgerhaus Dreieich verlegt.
Darüber hinaus reicht das Musikprogramm von Jazz über Pop bis hin zu Weltmusik. Vorgesehen sind unter anderem „Remembering Roger“ mit Atrin Madani, Lutz Krajenski und ehemaligen Musikern aus dem Umfeld von Roger Cicero, ein Konzert von Götz Alsmann mit dem Programm „… bei Nacht“, zwei Abende von Legends Remastered mit Hommagen an Queen sowie Sting and The Police, eine Werkschau von Stefan Gwildis, das Moka Efti Orchestra mit Musik der 1920er Jahre und die gambische Musikerin Sona Jobarteh.
Auch die traditionsreiche Reihe „Jazz in der Burg“ kehrt zurück. Bei der 49. Ausgabe sind Jeff Cascaro, das Bad Mouse Orchestra und die Fäzz Bigband angekündigt. Beim Blues Morning am Sonntagvormittag stehen The Delta Boys, Andreas Kümmert & The Electric Circus sowie die Jimmy Reiter Band auf dem Programm.
Kabarett, Theater und Familienangebote
Neben Musik bleibt auch das Kabarett ein wichtiger Bestandteil des Festivals. Geplant sind Auftritte von Martina Schwarzmann, Carmela de Feo, Lars Reichow und Matthias Brodowy. Ein besonderer Abend ist unter dem Titel „XXElle“ angekündigt. Dort stehen Tina Teubner, Teresa Reichl, Esther Münch und Maladée gemeinsam auf der Bühne.
Auch Theaterproduktionen gehören wieder zum Programm. Erwartet werden unter anderem die bremer shakespeare company mit „Romeo und Julia“, das Ensemble Barock am Main mit Michael Quast und das NN Theater Köln. Für jüngere Besucher ab sechs Jahren ist mit „Master of Desaster“ des Theater Marabu ein eigener Sonntagvormittag vorgesehen.
Hinzu kommen Produktionen und Künstler, die bei den Burgfestspielen bereits mehrfach für volle Ränge gesorgt haben. Dazu zählen Bodo Wartke & Band, Henni Nachtsheim, ABBA 99, Alte Bekannte, Sabine Fischmann und Ali Neander, „ELVIS – Das Musical“ sowie die Italienische Opernnacht.
Finale mit Varieté unter Sternen
Zum Abschluss der Festspiele ist in der letzten Woche erneut das „Varieté unter Sternen“ geplant. Dabei handelt es sich um eine Eigenproduktion der Bürgerhäuser Dreieich mit internationalen Artistik- und Akrobatiknummern. Durch den Abend führt der Zauberkünstler Jan Logemann.
Bürgermeister Martin Burlon verweist auf die besondere Kulisse der Festspiele. „Auch der Sommer 2026 wird in Dreieich dank der Burgfestspiele wieder voller kultureller Highlights sein und die Burg Hayn gibt dem Ganzen einen unvergleichlichen Rahmen“, sagt er. Und weiter: „Wer unsere Burgfestspiele noch nicht kennt, der hat was verpasst!“
Festival mit langer Unterstützung
Verantwortlich für das Programm sind erneut Maria Ochs und Betriebsleiter Benjamin Halberstadt. Nach Angaben der Veranstalter konnten sie auch für 2026 wieder nationale und internationale Künstler nach Dreieichenhain holen. Möglich werde das durch die Unterstützung von Förderern und Sponsoren. Genannt werden unter anderem der Kulturfonds Frankfurt RheinMain, die Sparkasse Langen-Seligenstadt, die Stadtwerke Dreieich, Biotest, die Brauerei Schlappeseppel, Bettina Schmitt Immobilien sowie Gerhardt Baustoffe.
Mit 38 Veranstaltungen in sechs Wochen setzen die Burgfestspiele auch 2026 wieder auf die Mischung, die das Format seit Jahren prägt: große Namen, bekannte Reihen und ein Programm, das möglichst viele Geschmäcker erreichen soll. Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite der Burgfestspiele.
















