Die Stadt Dreieich hat ihre in die Jahre gekommenen Warnanlagen durch moderne Sirenentechnik ersetzt. Die Gesamtinvestition beläuft sich auf 144.000 Euro, von denen 57.000 Euro durch Fördermittel gedeckt werden konnten. Die alten Anlagen stammten noch aus den 1960er- und 1970er-Jahren.
Technik auch bei Stromausfall zuverlässig
Die neuen Sirenen sind mit Betriebsbatterien ausgestattet, sodass auch bei einem Stromausfall eine Alarmierung möglich bleibt. Darüber hinaus erlaubt die elektronische Überwachung der Anlagen eine schnelle Reaktion auf Fehlermeldungen. „Mit dieser Investition stellen wir sicher, dass unsere Bürgerinnen und Bürger im Notfall schnell und zuverlässig gewarnt werden können“, erklärt Holger Dechert.
Flexible Auslösung und Durchsagen
Die Steuerung der neuen Technik kann sowohl durch die Stadt Dreieich als auch vom Kreis, dem Regierungspräsidium, dem Land und dem Bund erfolgen – bei Tests wie auch in Krisensituationen. Neben den bekannten Warntönen wie Feueralarm oder Gefahrensignal können nun auch Sprachdurchsagen übermittelt werden. „Die neue Technologie erhöht nicht nur die Sicherheit, sondern ermöglicht auch eine flexiblere und gezieltere Kommunikation in Krisensituationen“, so Dechert weiter.
Erster Test am Warntag
Die neuen Sirenen werden am 11. September beim bundesweiten Warntag ab 11 Uhr erstmals flächendeckend getestet. Die Modernisierung ist Teil der kontinuierlichen Bemühungen der Stadt, die Sicherheitsinfrastruktur robust und zukunftsfest auszurichten.
















