Die Stadtwerke Dreieich haben am vergangenen Montag 18 Abiturientinnen und Abiturienten für ihre erfolgreichen Abschlüsse in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik prämiert. Die Vergabe des sogenannten VINCENT-Förderpreises fand in den Räumlichkeiten der Eventlocation The Aircraft at Burghof statt. Nach Angaben des kommunalen Versorgungsunternehmens jährt sich die Ehrung der jungen Talente in diesem Jahr zum zwanzigsten Mal. Aus diesem Anlass wurden die Preisgelder für die Platzierten deutlich angehoben.
Unabhängige Kommission bewertet Ergebnisse der Schülerschaft
Die ausgezeichneten Personen besuchten die Ricarda-Huch-Schule, die Weibelfeldschule sowie die Max-Eyth-Schule. Ein eigenständiges Gremium, welches sich aus Lehrkräften und Vertretern der Wissenschaft zusammensetzt, wählte die Preisträger zuvor aus. An der Max-Eyth-Schule ergab sich dabei die Situation, dass die Fachjury aufgrund gleichwertiger Spitzenleistungen zweimal den ersten Platz vergab. Um die Relevanz der naturwissenschaftlichen und technischen Disziplinen stärker in den Fokus zu rücken, erhalten die Erstplatzierten nun eine Summe von 1.000 Euro. Für den zweiten Rang werden 750 Euro ausgezahlt, während die Drittplatzierten 500 Euro bekommen.
Preisvergabe im direkten zeitlichen Umfeld des Tages der Daseinsvorsorge
Der Geschäftsführer der Stadtwerke, Steffen Arta, erläutert die Beweggründe für die seit 2006 etablierte Auszeichnung: „Seit zwei Jahrzehnten steht der VINCENT-Förderpreis für die Förderung junger Talente und die Wertschätzung hervorragender Leistungen in den Naturwissenschaften. Die Preisträgerinnen und Preisträger zeigen eindrucksvoll, wie viel Potenzial in unserer Region steckt“. Das Unternehmen wies zudem auf die zeitliche Nähe zum bundesweiten Tag der Daseinsvorsorge am 23. Juni hin. Laut Arta umfasst der gesellschaftliche Auftrag des örtlichen Versorgers mehr als den reinen Betrieb von Infrastruktur für Strom, Wasser, Gas und Wärme. Er führt dazu aus: „Daseinsvorsorge bedeutet, Zukunft zu gestalten. Dazu gehört nicht nur die Versorgung unserer Stadt, sondern auch die Förderung der Menschen, die diese Zukunft später mitgestalten werden“.
Wissenschaftliches Bühnenprogramm begleitet die festliche Abendveranstaltung
Neben der offiziellen Übergabe der Urkunden und Preisgelder bot der Abend einen thematisch passenden Auftritt der Gruppierung Physikanten. Der Wissenschaftskünstler Hartmut Lehnert demonstrierte dem Publikum physikalische Effekte und erklärte naturwissenschaftliche Zusammenhänge anhand praktischer Experimente auf der Bühne. Das übergeordnete Ziel der Veranstaltung bleibt es den Stadtwerken zufolge, junge Menschen frühzeitig an wissenschaftliche Berufsfelder heranzuführen und entsprechende berufliche Perspektiven aufzuzeigen.
















