Die im Mai 2025 eingeführte Klimaförderrichtlinie der Stadt Dreieich ist innerhalb kurzer Zeit vollständig ausgeschöpft. Für das Programm standen insgesamt 100.000 Euro zur Verfügung, die zur Unterstützung von Projekten im Bereich Klimaschutz und Klimaanpassung vorgesehen waren. Gefördert wurden unter anderem Photovoltaikanlagen, Dachbegrünungen und Lösungen zur Regenwassernutzung.
Über 100 Anträge seit Programmstart
Seit Inkrafttreten der Richtlinie gingen bei der Stadtverwaltung 101 Förderanträge ein. Angesichts der hohen Nachfrage sind keine weiteren Anträge mehr möglich. Erster Stadtrat Holger Dechert bewertet die starke Beteiligung positiv. „Die Resonanz der Bevölkerung zeigt, wie wichtig den Bürgerinnen und Bürgern in Dreieich der lokale Klimaschutz und die Anpassung an die Folgen des Klimawandels sind“, erklärte er. Viele Menschen wollten „selbst aktiv werden“.
Photovoltaikleistung deutlich gesteigert
Laut Klimaschutzmanagerin Annika Wiemer wurden im Rahmen des Programms PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 449 kWp gefördert. Nach Angaben der Stadt entspricht dies dem jährlichen Stromverbrauch von mehr als 300 durchschnittlichen Ein-Personen-Haushalten. Die geförderte Spitzenleistung habe sich damit im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt.
Analysephase für künftige Programme gestartet
Nach Abschluss des Förderzeitraums wertet die Umweltabteilung derzeit die Ergebnisse aus. Geprüft wird, welche Maßnahmen besonders wirksam waren und wo Optimierungen für kommende Förderprogramme möglich sind.
















