In mehreren Kindertagesstätten in Dreieich sind Anfang 2026 Klimageräte in den Schlafräumen eingebaut worden. Damit sollen vor allem Kinder unter drei Jahren auch bei hohen Außentemperaturen in einer angenehmen Umgebung schlafen können.
Betroffen sind die Kitas im Borngarten, in der Hegelstraße, im Horst-Schmidt-Ring sowie An der Winkelsmühle. In den vergangenen Sommern waren dort in den U3-Schlafräumen zeitweise hohe Temperaturen gemessen worden. An besonders heißen Tagen konnten die Räume deshalb nur eingeschränkt genutzt werden.
Technik soll leise und sicher laufen
Nach Angaben der Stadt handelt es sich um dezentrale Klimageräte mit Innen- und Außeneinheiten. Die Temperatur kann gezielt gesteuert werden. Die Anlagen arbeiten demnach leise und sind fest unter den Einrichtungsdecken montiert, damit sie sich nicht im direkten Zugriffs- oder Bewegungsbereich der Kinder befinden. Ziel ist eine ruhige Atmosphäre für den Mittagsschlaf.
Bürgermeister Martin Burlon sagte: „Mit dem Einbau der Klimageräte sorgen wir frühzeitig dafür, dass unsere Kleinsten auch bei hohen Temperaturen gut geschützt sind. Wir investieren hier ganz bewusst in das Wohl unserer Kinder und in gute Arbeitsbedingungen für die pädagogischen Fachkräfte.“
Vertrag mit Stadtwerken über zehn Jahre
Kerstin Briese, Fachbereichsleitung Kinderbetreuung, betonte: „Gerade im U3-Bereich ist eine verlässliche Ruhephase elementar für die Entwicklung der Kinder. Durch die Klimatisierung können wir sicherstellen, dass die Schlafräume auch im Hochsommer nutzbar bleiben und die Kinder in einer angenehmen, stressfreien Umgebung schlafen können.“
Umgesetzt wurde das Projekt im Rahmen eines Contracting-Vertrags mit den Stadtwerken Dreieich. Das Modell umfasst neben Lieferung und Montage auch Wartung, Instandhaltung und Versicherung der Anlagen über eine Laufzeit von zehn Jahren.
Dirk Böttcher, Technischer Vorstand der Dreieich Bau AöR, erklärte dazu: „Wir haben uns bewusst für fest installierte, dezentrale Geräte entschieden, die leistungsfähig, energieeffizient und wartungsarm sind. Im Rahmen des Contracting-Modells sind zudem Instandhaltung und Betrieb langfristig gesichert – das schafft Planungssicherheit und dauerhaft zuverlässige Technik.“
















