Das Hinweisportal „Sag’s uns“ wird in Dreieich weiterhin rege genutzt. Im Jahr 2025 gingen dort insgesamt 2.499 Meldungen ein, wie die DLB Dreieich und Neu-Isenburg AöR bilanziert.
Das Online-Angebot besteht seit zehn Jahren. Bürgerinnen und Bürger können damit auf Probleme im öffentlichen Raum aufmerksam machen, etwa auf Schlaglöcher, illegal abgeladenen Müll oder wucherndes Unkraut. Meldungen können über die Internetseite des Portals sowie per App abgegeben werden. Sie werden mit Beschreibung, Bild und Standortangabe an die zuständigen Stellen weitergeleitet, je nach Fall unter anderem an DLB AöR, Stadtwerke, DreieichBau AöR, Verwaltung oder Bürgerhäuser.
Wilder Müll war häufigstes Thema
Die meisten Hinweise betrafen 2025 das Thema „wilder Müll“. In dieser Kategorie gingen 574 Meldungen ein, unter anderem zu Sperrmüllablagerungen, Einkaufswagen oder Müll in Wald und Umgebung. Solche Meldungen würden meist innerhalb weniger Tage bearbeitet, heißt es. Teilweise handele es sich auch um angemeldete Sperrmülltermine oder Papierkörbe, die kurz vor der regulären Leerung stehen.
Zu den häufigeren Themen gehörten außerdem Behinderungen durch Hecken und Bäume sowie Schäden an Straßen und Gehwegen. Insgesamt können Hinweise in 20 Kategorien abgegeben werden. Der jeweilige Bearbeitungsstand ist online öffentlich einsehbar.
Zahlen stiegen über Jahre an
Seit der Einführung im Jahr 2016 nahm die Zahl der Meldungen nach diesen Angaben zunächst zu. Damals wurden 847 Hinweise erfasst. 2023 waren es 2.000 Meldungen, 2024 stieg der Wert auf 2.541. Im Jahr 2025 gab es demnach erstmals einen Rückgang.
Erster Stadtrat Holger Dechert sagt: „Ich freue mich, dass sich die Bürgerinnen und Bürgern engagiert für ein lebenswertes Dreieich einsetzen. Dank der vielen konstruktiven Hinweise können wir in der Regel rasch Abhilfe schaffen und gute Lösungen herbeiführen“.
Portal auch per App nutzbar
Neben der Web-Version steht „Sag’s uns“ auch als kostenlose App für Android und iOS zur Verfügung. Dafür kann die deutschlandweite Mängelmelder-App der „wer denkt was GmbH“ genutzt werden.
















