In Sprendlingen ist ein neues Bewegungs- und Mitmachangebot für alle Altersgruppen entstanden: Der Dreieicher Denkpfad wurde im Norden des Stadtteils offiziell eröffnet. Entwickelt wurde das Projekt vom Mehrgenerationenhaus RaBe, das dabei Unterstützung vom Dreieicher Weihnachtskalender sowie vom Lions Club Dreieich erhielt, der die Projektpatenschaft übernahm.
Zwei Rundwege mit Aufgaben für Körper und Geist
Der Denkpfad beginnt an der Hegelstraße am Zaun der Wohneinheit der Nieder-Ramstädter Diakonie im Schlesienweg. Auf zwei Rundwegen in Form einer Acht laden zahlreiche Stationen dazu ein, Übungen aus dem ganzheitlichen Gedächtnistraining zu absolvieren. Die Aufgaben sind selbsterklärend und verbinden körperliche Bewegung mit Wahrnehmungs- und Konzentrationsübungen.
„Der Dreieicher Denkpfad zeigt, wie niedrigschwellig Gesundheitsförderung sein kann“, sagte Veronika Martin vom Mehrgenerationenhaus RaBe. „Alle Aufgaben sind abwechslungsreich und können ohne Vorwissen und in eigenem Tempo gemeistert werden.“
Barrierearm, offen und flexibel nutzbar
Der neue Pfad ist barrierearm angelegt und kann mit Kinderwagen, Rollator oder Rollstuhl genutzt werden. Die Übungen bieten unterschiedliche Schwierigkeitsgrade – von einfachen Einstiegsaufgaben bis zu anspruchsvolleren Herausforderungen. Nutzerinnen und Nutzer können frei entscheiden, welche Stationen sie besuchen, ob sie Pausen einlegen oder einzelne Übungen wiederholen.
Förderer unterstützen generationenübergreifendes Projekt
„Wir freuen uns, dass wir ein so nachhaltiges Projekt unterstützen konnten“, erklärte Jens Prößer, Vorsitzender des Dreieicher Weihnachtskalenders. Der Denkpfad sei ein Angebot, das „die Gemeinschaft stärkt und Generationen verbindet“.
Auch der Lions Club Dreieich sieht in dem neuen Weg ein Beispiel für gelungene Gesundheitsförderung. Präsident Dirk Heinrich sagte: „Der Denkpfad verbindet genau diese beiden Elemente und macht sie für die ganze Stadt zugänglich.“
Rund um die Uhr geöffnet
Der Denkpfad kann ab sofort täglich und rund um die Uhr genutzt werden. Das Team des Mehrgenerationenhauses RaBe wünscht den Besucherinnen und Besuchern „eine inspirierende und bewegende Zeit“ – ob als kurzer Denkimpuls im Alltag, als Spaziergang oder gemeinsames Erlebnis.
















