In der Bürgermeister-Kämmerer-Straße in Heusenstamm hat es am späten Sonntagnachmittag im Anbau eines Wohnhauses gebrannt. Nach Angaben der Feuerwehr alarmierte die Leitstelle gegen 17.42 Uhr die Löschzüge der Stadtteilwehren Heusenstamm und Rembrücken. Durch den schnellen Einsatz von Atemschutztrupps konnte verhindert werden, dass die Flammen auf weitere Teile der eng stehenden Wohnbebauung übergriffen. Da die Bewohner das Gebäude vor dem Eintreffen der Rettungskräfte umsichtig und eigenständig verlassen hatten, wurde bei dem Vorfall niemand verletzt.
Dichter Rauch quillt beim Eintreffen aus den Kellerfenstern
Beim Eintreffen des Einsatzleiters Steffen Ball drang bereits massiver Brandrauch aus dem rückwärtigen Bereich sowie aus den Kellerfenstern des Hauses. Mehrere Einsatztrupps rückten mit schwerem Atemschutz zur Brandbekämpfung vor und brachten das Feuer unter Kontrolle. Im Anschluss setzten die Einsatzkräfte einen Hochleistungslüfter ein, um den Rauch aus den Räumlichkeiten zu blasen, bevor das gesamte Gebäude abschließend kontrolliert wurde.
Unterstützung aus Obertshausen bei sommerlicher Hitze
Aufgrund der hohen sommerlichen Temperaturen forderte die Einsatzleitung im weiteren Verlauf ein Löschfahrzeug der Feuerwehr Obertshausen an, um die eigenen Kräfte zu unterstützen und das Personal abzulösen. Die medizinische Absicherung übernahm die Besatzung eines Rettungswagens, während die Polizei mit mehreren Streifen vor Ort war. Die Heusenstammer Feuerwehr stellte insgesamt rund 45 Einsatzkräfte stellt, von denen sich ein Teil für mögliche parallele Notfälle im Stadtgebiet in Bereitschaft hielt. Gegen 19.15 Uhr übergaben die Feuerwehrleute den Einsatzort wieder an die Eigentümer. Warum das Feuer im Anbau ausbrach und wie hoch der entstandene Sachschaden ist, ermittelt nun die Polizei.
Sechster Alarm für ehrenamtliche Kräfte an einem Wochenende
Der Brand in der Bürgermeister-Kämmerer-Straße markierte für die ehrenamtlichen Helfer der Schlossstadt bereits den sechsten Einsatz seit dem Beginn des Wochenendes. Die Serie der Alarmierungen begann nach Angaben der Feuerwehr am Freitagabend mit zwei Hilfeleistungen für den Rettungsdienst. Am Samstagabend beschäftigten zwei Einsätze im Zusammenhang mit einem Waldbrand die Kräfte, bevor am früheren Sonntagnachmittag zusätzlich ein Wasserrohrbruch in der Ostendstraße den Einsatz der Wehrleute erzeugte.
















