Im Kreis Offenbach sind derzeit rund 280.000 Fahrzeuge zugelassen. Damit ist der Bestand an Autos, Lastwagen und motorisierten Zweirädern in den vergangenen zehn Jahren um etwa zehn Prozent gestiegen. Seit 2015 kamen nach Angaben der Kreisverwaltung rund 25.000 Fahrzeuge hinzu.
Im Vergleich der beiden vergangenen Jahre fiel der Anstieg allerdings deutlich geringer aus. Der aktuelle Zuwachs liegt bei knapp einem Prozent, das entspricht 2.118 Fahrzeugen.
Elektroautos legen bei Neuzulassungen zu
Der jüngste Bericht der Zulassungsbehörde zeigt zugleich einen deutlichen Trend zur Elektromobilität. Von den aktuell registrierten 222.195 Pkw im Kreis Offenbach fahren 8.221 rein elektrisch. Ihr Anteil liegt damit bei 3,7 Prozent.
Bei den neuen Zulassungen ist der Anteil deutlich höher. Vom 1. Januar bis Ende März 2026 wurden im Kreis insgesamt 959 Fahrzeuge neu zugelassen. 430 davon waren reine Elektrofahrzeuge. Das entspricht einem Anteil von 45 Prozent. Der Kreis verweist in diesem Zusammenhang auch auf Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes, wonach der Elektromotor im März 2026 bundesweit einen Marktanteil von 24 Prozent bei den Antriebsarten erreichte.
Immer mehr Anträge online gestellt
Deutlich gewachsen ist auch die Nutzung der digitalen Angebote der Kfz-Zulassungsbehörde. Online-Dienste wie Adressänderungen, Zulassungen, Umschreibungen oder Außerbetriebsetzungen werden nach Angaben des Kreises immer häufiger genutzt.
Die Zahl der Online-Anträge stieg seit 2023 von 1.423 über 6.208 auf rund 8.600 im vergangenen Jahr. Hinzu kamen 4.727 digitale Vorgänge, die von Großkunden wie Autohäusern und Zulassungsdienstleistern beauftragt wurden.
Weniger Betrieb an den Schaltern
Die stärkere Nutzung der Online-Angebote wirkt sich auch auf den Publikumsverkehr im Kreishaus aus. Die Zahl der Vorgänge am Schalter sank im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2024 um fünf Prozent auf 133.152.
Auch in den Außenstellen in Langen, Mühlheim und Seligenstadt zeigt sich dieser Trend. Dort wurden zusammen 62.769 Vorgänge bearbeitet, das waren rund 620 weniger als zuvor.
















