Das Alte Rathaus am Wilhelm-Leuschner-Platz in Langen wird in diesem Jahr 200 Jahre alt. Aus diesem Anlass öffnet das Museum im Gebäude am Samstag, 21. März, von 13 bis 17 Uhr seine Türen und führt alle Abteilungen vor. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Das klassizistische Rathaus wurde im Jahr 1826 errichtet, als Langen noch Marktflecken war. Bis in die 1970er Jahre wurde das Gebäude als Rathaus genutzt. Seit 1983 ist dort das Museum mit der „Sammlung zur Stadtgeschichte“ untergebracht.
Bauplanung begann schon 1822
Die Ausschreibung für den Neubau erschien im August 1822 in der Großherzoglich Hessischen Zeitung. Der Kostenvoranschlag lag damals bei 4.048 Gulden. Entworfen wurde das Rathaus von Landbaumeister Georg August Lerch, ausgeführt wurde der Bau durch den Babenhäuser Bauunternehmer Beck.
Am Ende fiel die Rechnung deutlich höher aus: Die Endabrechnung belief sich auf 7.649 Gulden.
Kurzvorträge zur vollen Stunde
Beim Tag der offenen Tür sind stündlich Kurzvorträge in den jeweiligen Abteilungen geplant. Den Auftakt macht um 13 Uhr Reinhold Werner. Er will über die frühere Nutzung des Hauses bis in die 1970er Jahre und den Rathausalltag berichten.
Um 14 Uhr stellt der frühere ehrenamtliche Stadtarchivar Heribert Gött die Museumssammlung vor, darunter zahlreiche Gemälde des Langener Malers Hermann Bahner. Ab 15 Uhr erklärt Professor Frank Oppermann anhand des Altstadtmodells die Siedlungsentwicklung sowie die Handwerkerabteilung mit den Langener Kanalmaurern.
Um 16 Uhr geht es schließlich um Schloss Wolfsgarten: Gerd J. Grein will über Prinzessin Margaret und die Beziehungen des großherzoglichen Hauses nach Langen erzählen.
Spenden erbeten, Infos bei der VHS
Obwohl der Eintritt frei ist, wird um Spenden für die Arbeit der Heimatkundigen gebeten. Weitere Informationen gibt es bei der Volkshochschule Langen im Kulturhaus Altes Amtsgericht in der Darmstädter Straße 27, telefonisch unter 06103 910460 oder per E-Mail an volkshochschule@langen.de.
















