In Langen ist der Trinkwassernotstand offiziell beendet. Die Stadtverwaltung hat die bestehende Allgemeinverfügung zurückgenommen und damit sämtliche Beschränkungen für die Bevölkerung aufgehoben. Grund für die Entspannung der Lage ist nach Angaben der Behörde, dass der Wasserverbrauch im Stadtgebiet wieder auf ein normales Niveau gesunken ist und sämtliche Messwerte keine Auffälligkeiten mehr aufweisen.
Einschränkungen für Pools und Rasenflächen enden
Die Ausnahmesituation hatte genau einen Monat angedauert. Nachdem der Wasserverbrauch zuvor massiv angestiegen war, hatte die Kommune am 23. Juni den Notstand ausgerufen. Auch nach einer Neubewertung der Lage am 7. Juli blieb die Maßnahme weiterhin in Kraft, weshalb unter anderem das Befüllen privater Pools sowie der Einsatz von Rasensprengern tabu blieben. Mit der jetzigen Rücknahme der Verfügung enden diese Verbote für die Bürgerinnen und Bürger.
Stadtverwaltung mahnt weiterhin zum sparsamen Verbrauch
Trotz der aktuellen Normalisierung ruft das Rathaus dazu auf, mit der Ressource Wasser auch künftig haushälterisch umzugehen. Dieser Appell beschränkt sich nach Einschätzung der Verantwortlichen nicht nur auf die Sommermonate. Erster Stadtrat Stefan Löbig verweist auf die grundsätzliche Versorgungslage: „Zwar ist grundsätzlich ausreichend Trinkwasser vorhanden“. Zugleich macht Löbig deutlich, warum dauerhafte Vorsicht geboten bleibt: „Dennoch sollten wir angesichts des Klimawandels kostbar mit den Ressourcen umgehen und das ganze Jahr über alle Möglichkeiten zum Wassersparen nutzen. Das schont ja auch den Geldbeutel. Und natürlich verringert ein verantwortungsbewusster Umgang mit Trinkwasser die Gefahr, dass wir bei der nächsten Hitzewelle erneut einen Notstand ausrufen müssen.“
















