Die Kinder der Kindertagesstätte Wundertüte an der Westendstraße haben im Rahmen einer Projektwoche fünf Tage im Wald verbracht. Während des einwöchigen Ausflugs beschäftigten sich die Mädchen und Jungen unter verschiedenen Tagesmottos mit den Pflanzen und Tieren des örtlichen Forsts. Zum Einsatz kamen bei den Erkundungen vor Ort unter anderem optische Vergrößerungsgeräte, mit denen der Nachwuchs die Beschaffenheit des Waldbodens und dessen Bewohner aus der Nähe untersuchte.
Suche nach Naturmaterialien und Stimmen der Waldbewohner
Zum Auftakt des Projekts am Montag gingen die Betreuten zunächst der Frage nach, welche Dinge sich in einem Forst finden lassen. Im Anschluss sammelten sie verschiedene Naturmaterialien auf dem Boden, von denen sie einen Teil mit nach Hause nehmen durften. Am Dienstag stand das Thema „Wer wohnt im Wald?“ auf dem Programm. Anhand von Tonaufnahmen versuchte der Nachwuchs, die Stimmen verschiedener Waldtiere zu erkennen und den passenden Arten zuzuordnen. Unterstützt durch Bilder und Bücher lernten die Kinder die Lebensweise der Tiere näher kennen. Im weiteren Tagesverlauf beobachteten die Teilnehmenden einen Salamander und begutachteten kleinere Lebewesen mithilfe von Lupen und Mikroskopen, wobei auch Fotografien der Tiere angefertigt wurden. Ein Bewegungsspiel, bei dem die Mädchen und Jungen in die Rollen verschiedener Waldtiere schlüpften, schloss den zweiten Tag ab.
Blätter und Baumrinden mit geschlossenen Augen ertasten
Die Mitte der Woche widmete sich der Untersuchung der örtlichen Pflanzenwelt. Die Kinder betrachten Blätter, Rinden und die Oberfläche des Waldbodens aus der Nähe und nutzten die gesammelten Eindrücke, um kreative Baumbilder zu gestalten. Bei einer Übung zum sogenannten „Blind-Fühlen“ tasteten die Teilnehmenden mit geschlossenen Augen die Stämme verschiedener Bäume ab, um das jeweilige Gewächs im Anschluss mit wieder geöffneten Augen wiederzuerkennen.
Regenwetter lockt Schnecken an und Begegnung mit einem Reh
Am Donnerstag stand die Bestimmung von Pflanzennamen im Mittelpunkt der Aktivitäten. Bedingt durch den aufziehenden Regen beobachteten die Mädchen und Jungen zudem zahlreiche Schnecken, die bei der feuchten Witterung zum Vorschein kamen. Auch an diesem Tag nutzten die Kinder Lupen und Mikroskope für ihre Untersuchungen auf dem Waldboden. Ein besonderes Ereignis für die Gruppe war zudem die Begegnung mit einem freilebenden Reh im Forst.
Abschließende Schatzsuche prüft Wissen über den Lebensraum
Den Abschluss der Projektwoche bildete am Freitag eine gemeinsame Schatzsuche im Wald, bei der die Kinder den verborgenen Hinweisen im Team nachgingen. In einem abschließenden Spiel stellten die Mädchen und Jungen ihr im Verlauf der Woche erworbenes Wissen über den Lebensraum Wald, die heimischen Tierarten und deren jeweilige Nahrungsquellen unter Beweis.















