Die Stadt Langen setzt konsequent auf Gleichstellung in ihrer Verwaltung und zeigt beeindruckende Erfolge: Zum Ende des Jahres 2023 erreichten Frauen einen Anteil von 52 Prozent in Führungspositionen der Kernverwaltung. Das geht aus dem aktuellen Abschlussbericht zum Frauenförder- und Gleichstellungsplan für die Jahre 2018 bis 2023 hervor. Diese Entwicklung verdeutlicht den Stellenwert, den Frauenförderung in der Stadtverwaltung genießt. „Der Bericht zeigt, dass kompetente Kolleginnen gefördert werden“, betonte Bürgermeister Jan Werner.
Flexibilität als Schlüssel zur Vereinbarkeit
Ein zentraler Bestandteil der Gleichstellungsarbeit in Langen ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Gleitende Arbeitszeiten, Telearbeit und vielfältige Teilzeitmodelle sind etablierte Bausteine. Aktuell arbeiten 47 Prozent der Beschäftigten in Teilzeit, wobei 87 Prozent dieser Stellen von Frauen besetzt sind. Claudia Brücher, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt, unterstrich die Bedeutung dieser Angebote: „Wir profitieren sehr von dem schnellen und flexiblen Wiedereinstieg nach der Mutterschaft. Die Kolleginnen sind nicht lange weg und können somit sofort wieder an ihre bisherige Tätigkeit anknüpfen.„
Frauenanteil in Führungspositionen wächst
Im Vergleich zu 2020 stieg der Frauenanteil in Führungspositionen auf 52 Prozent in der Kernverwaltung. Obwohl die Gesamtzahl der Führungsstellen leicht gesunken ist, verdeutlichen die Zahlen den Erfolg der gezielten Frauenförderung. Neben flexiblen Arbeitszeitmodellen legt die Stadt Langen besonderen Wert darauf, weibliche Führungskräfte frühzeitig in Sonderaufgaben und Projekte einzubinden. Besonders in Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind – wie Fachinformatik oder Veranstaltungstechnik – sollen künftig verstärkt weibliche Bewerberinnen gefördert werden.
Pflege und Beruf im Fokus
Ein weiterer Schwerpunkt der Gleichstellungsarbeit ist die Unterstützung von Beschäftigten, die Angehörige pflegen. Neben flexiblen Arbeitszeitmodellen bietet die Stadt Gesprächskreise für betroffene Mitarbeitende an. Dieser Ansatz zeigt, wie sehr die Stadt Langen darauf bedacht ist, den Bedürfnissen ihrer Belegschaft gerecht zu werden.
Nachhaltige Förderung bis 2029
Mit dem neuen Gleichstellungsplan für die Jahre 2024 bis 2029 möchte die Stadt Langen ihre bisherigen Erfolge fortsetzen und weiter ausbauen. Besonders in der mittleren Führungsebene sollen gezielt Frauen gefördert werden, um die Unterrepräsentation in bestimmten Besoldungsgruppen zu verringern. Ziel ist ein Gleichgewicht, das die Vielfalt der Stadtgesellschaft widerspiegelt.
















