Die Deutsche Lufthansa AG und die PITTLER ProRegion Berufsausbildung GmbH (PBA) haben einen Kooperationsvertrag für die Ausbildung im Bereich Luftfahrttechnik geschlossen. Die ersten Auszubildenden sollen zum 1. September 2026 in Langen starten. Vorgesehen sind Ausbildungsplätze als Fluggerätmechaniker in verschiedenen Fachrichtungen sowie als Fluggerätelektroniker.
Erster Jahrgang mit 55 Ausbildungsplätzen
Zum Ausbildungsstart 2026 ist nach Angaben der Stadt ein erster Jahrgang mit 40 Fluggerätmechanikern und 15 Fluggerätelektronikern eingeplant. Der Ablauf soll sich am bisherigen Modell der PBA orientieren: Ausbildungsphasen finden demnach bei der PBA, im Stammbetrieb der Lufthansa sowie in der Berufsschule in Offenbach statt, mit der die PBA bereits aus anderen Ausbildungsgängen zusammenarbeitet. Für die Folgejahrgänge ist eine Ausbildung in vergleichbarer Größenordnung angekündigt; die genaue Zusammensetzung der Berufe soll dabei flexibel bleiben.
PBA prüft Erweiterungen und zusätzliche Ausstattung
Um den Start 2026 vorzubereiten, prüft die PBA räumliche Erweiterungen und plant die Anschaffung zusätzlicher Werkbänke und Maschinen. Außerdem soll in qualifiziertes Ausbildungspersonal investiert werden, um die Ausbildungskompetenz im Bereich Luftfahrttechnik auszubauen. In Prüfungsphasen wie der Vorbereitung auf Abschlussprüfungen erwartet die PBA perspektivisch ein höheres Ausbildungsvolumen.
Zertifizierung nach Part-147 als nächster Schritt
Perspektivisch strebt die PBA eine Zertifizierung nach Part-147 an. Dazu befinde sich das Unternehmen in einem fachlichen Austausch mit dem Luftfahrt-Bundesamt. Die Zertifizierung werde insbesondere für den späteren Ausbau der Erwachsenenbildung relevant.
Stadt spricht von größtem Ausbildungspartner
Bürgermeister Jan Werner ordnet die Kooperation als Entwicklungsschritt für den Standort ein. „Damit setzt die PBA einen wichtigen Meilenstein in der strategischen Weiterentwicklung ihres Ausbildungsangebots und unterstreicht ihren Anspruch, Ausbildung auf hohem Niveau und mit moderner Ausstattung anzubieten“, sagte Werner. „In den vergangenen Jahren hat sich die Erfolgsgeschichte Pittler Berufsausbildung zum drittgrößten Ausbildungsbetrieb in Hessen entwickelt.“
PBA-Geschäftsführer Thomas Keil bezeichnete die Zusammenarbeit als Signal für den Standort: „Die Kooperation ist ein großer Vertrauensbeweis in unsere Arbeit und ein wichtiges Signal für die Entwicklung unseres Standorts.“ Als Gründe für die Entscheidung der Lufthansa zugunsten der PBA werden unter anderem deren Ruf in Aus- und Weiterbildung, die Infrastruktur und Ausstattung sowie die Nähe zum Flughafen genannt.
















