Beamte der Polizei haben am Donnerstag im Langener Bannwald eine Allgemeinverfügung der Stadtverwaltung durchgesetzt und dabei eine Baumbesetzung geräumt. Wie die Behörde mitteilt, trafen die Einsatzkräfte in dem Waldgebiet auf Menschen, die sich dort ohne Erlaubnis aufhielten. Der Polizeieinsatz steht im Zusammenhang mit erneuten Protesten von Aktivisten, die den Forst besetzt haben. Der Widerstand richtet sich gegen Pläne, rund 21 Hektar des örtlichen Schutzwaldes zugunsten einer geplanten Kiesgrube zu roden.
Spezialkräfte räumen Konstruktion in den Bäumen
Im Rahmen der Unterstützung für die Kommune stießen die Beamten im Laufe des Tages auf zwei Personen, die sich in einem höher gelegenen Gebilde in den Bäumen verschanzt hatten. Da die Betroffenen der polizeilichen Anweisung, die Struktur aus eigener Kraft zu verlassen, nicht folgten, griffen speziell geschulte Polizisten ein. Sie brachten die beiden Anwesenden sicher auf den Erdboden zurück. Laut Polizeiangaben kam bei dem Einsatz niemand zu Schaden.
Platzverweise nach der Feststellung der Identität
Nach der erfolgreichen Beendigung der Blockade in der Höhe nahmen die Beamten die Personalien der beiden Personen auf. Im Anschluss an die Überprüfung ihrer Identität sprachen die Polizisten ihnen einen Platzverweis aus, um einen weiteren unbefugten Aufenthalt in dem betroffenen Areal zu unterbinden.
















