Um Schulabgänger und ansässige Firmen zusammenzubringen, veranstaltet die Stadt Mühlheim Mitte September zum dritten Mal eine eigene Ausbildungsmesse. Für das zweitägige Format im städtischen Jugendzentrum sucht die Verwaltung aktuell nach lokalen Unternehmen, die sich dort künftigen Nachwuchskräften präsentieren möchten.
Verpflichtender Messebesuch für die Abschlussklassen der ansässigen Schulen
Die Organisatoren rechnen mit einem gesicherten Publikum, da drei Bildungseinrichtungen aus dem Stadtgebiet ihre Teilnahme bereits fest zugesagt haben. Nach Angaben der Stadtverwaltung machen das Friedrich-Ebert-Gymnasium, die Friedrich-Ebert-Schule sowie die Montessori-Schule den Besuch der Veranstaltung für ihre jeweiligen Abschlussklassen zur Pflicht. Neben der reinen Vermittlung von Ausbildungsplätzen zielt das Konzept auch auf Schülerinnen und Schüler ab, die ein Praktikum absolvieren möchten. Hierfür öffnet die Messe am Nachmittag des Hauptveranstaltungstages auch für Interessenten, die nicht den genannten Schulen angehören.
Veranstaltung im Jugendzentrum erstreckt sich über zwei Tage
Das Programm in den Räumlichkeiten an der Rodaustraße gliedert sich in zwei Abschnitte. Den Auftakt bildet ein spezieller Praktikumsabend am 14. September 2026, der von 18.30 Uhr bis 20 Uhr anberaumt ist. Die eigentliche Ausbildungsmesse findet am darauffolgenden Tag, dem 15. September 2026, in der Zeit von 9 Uhr bis 16.30 Uhr statt. Betriebe haben die Möglichkeit, sich für beide Formate anzumelden. Das Angebot richtet sich branchenübergreifend an alle Mühlheimer Firmen, die Ausbildungsplätze zur Verfügung stellen, unabhängig davon, ob sie aus dem Handwerk, dem Einzelhandel, dem Dienstleistungssektor oder der Industrie stammen.
Begrenztes Platzangebot und feste Vorgaben für teilnehmende Firmen
Die städtische Jugendförderung, die das Projekt koordiniert, vergibt die verfügbaren Plätze nach der Reihenfolge der eingehenden Anmeldungen. Um eine Chancengleichheit unter den Ausstellern zu wahren, sind die Standgrößen einheitlich auf eine Breite von zwei Metern sowie eine Tiefe von anderthalb Metern reglementiert. Die Netto-Standgebühr beläuft sich auf 150 Euro und beinhaltet die Bereitstellung eines Stehtisches sowie eines dreifachen Stromanschlusses. Für die weitere optische Gestaltung ihrer Präsentationsfläche, etwa durch Aufsteller und Werbematerial, sind die Betriebe selbst verantwortlich. Unternehmen können die notwendigen Anmeldeunterlagen per E-Mail über die Adresse der städtischen Jugendförderung anfordern, die auch für inhaltliche Rückfragen zur Verfügung steht.
















