In den Sommerferien haben die Schulsozialarbeiterinnen der Stadt Mühlheim zwei abwechslungsreiche Programme für Kinder und Jugendliche organisiert. Beteiligte Schulen waren die Geschwister-Scholl-Schule, das Friedrich-Ebert-Gymnasium (FEG) und die Friedrich-Ebert-Schule (FES). Die Angebote fanden im Rahmen der Kinder- und Jugendsozialarbeit an Schulen (KiJaS) statt und wurden aus Mitteln des Kreises Offenbach finanziert. Die Teilnahme war für alle Kinder und Jugendlichen kostenlos.
Erlebnisse mit Feuer und Wetter
Elf Kinder im Alter von acht bis elf Jahren nahmen an den Ferienaktionstagen der Geschwister-Scholl-Schule teil. Zum Auftakt ging es in den Offenbacher Wetterpark, wo ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes kindgerecht über Wetterphänomene informierte. Anschließend erkundeten die Kinder das Gelände, kletterten in Bäumen und sammelten Blumen.
Zwei Tage später stand ein Ausflug zum Schloss Freudenberg in Wiesbaden auf dem Programm. Im Mittelpunkt des Tages: ein Workshop rund um das Thema Feuer. Die Kinder durften selbst Materialien sammeln, Feuer entfachen und Popcorn über den Flammen zubereiten. Danach folgte eine Entdeckungstour durch den Garten, Barfußpfad, Wasserlauf und Dunkelgang.
Naturwissenschaft und Inklusion erleben
13 Kinder und Jugendliche von FEG und FES nahmen an einem zweiten Programm teil, das den Austausch zwischen den beiden Schulen fördern sollte. Ein Besuch im Mitmachmuseum Experiminta in Frankfurt stand am ersten Tag auf dem Programm, nachdem der geplante Ausflug in den Kletterpark wetterbedingt verschoben wurde.
Auch diese Gruppe besuchte das Schloss Freudenberg. Bei einer Führung zum Thema Hören und Zuhören entdeckten sie verschiedene Klangquellen, bevor sie das Schloss auf eigene Faust erkundeten. Ein Besuch im Jugendzentrum Mühlheim mit Musik, Tanz, Billard, Tischtennis und Pizza rundete den dritten Tag ab.
Höhepunkt der Woche war der Besuch im Frankfurter Dialogmuseum. Die Jugendlichen wurden dort von blinden oder sehbehinderten Menschen durch einen völlig dunklen Parcours geführt. Die intensive Erfahrung sensibilisierte die Teilnehmenden für das Leben mit Sehbehinderung und zeigte auf, wie Barrierefreiheit im Alltag funktioniert.
Begegnung, Austausch und neue Freundschaften
Am Dienstag trafen sich die Teilnehmenden beider Programme im Jugendzentrum. Dort nutzten sie gemeinsam die Räume und den angrenzenden Bürgerpark für Spiele, Bastelangebote und sportliche Aktivitäten. Beim Mittagessen und dem anschließenden Eisessen entwickelten sich neue Freundschaften.
Die Ferienaktionen waren für die Kinder und Jugendlichen eine Gelegenheit, neue Erfahrungen zu sammeln, andere Perspektiven kennenzulernen und als Gruppe zusammenzuwachsen. Das Fazit: eine rundum gelungene Woche voller Lernen, Spaß und Gemeinschaft.















