Das Jugendforum Mühlheim hat im Oktober eine mehrtägige Bildungsfahrt nach Berlin durchgeführt. Vom 15. bis 18. Oktober nahmen zehn Jugendliche aus Mühlheim sowie zwei Teilnehmende aus Rodgau an dem Programm teil, begleitet von einer Mitarbeiterin der städtischen Jugendförderung. Die Reise wurde durch mehrere Förderprogramme unterstützt, darunter die Partnerschaft für Demokratie Kreis Offenbach im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ sowie das Landesprogramm „Hessen – aktiv für Demokratie und gegen Extremismus“.
Workshops als Vorbereitung und Einstieg
Zur inhaltlichen Einstimmung traf sich die Gruppe vor der Abreise zu einem Workshop mit dem Offenbacher Verein „People’s Theater“. Die Organisation arbeitet mit interaktiven Formaten und setzt auf theaterpädagogische Methoden, um soziale und demokratische Kompetenzen zu stärken.
In Berlin standen weitere Workshops beim Verein „Gesicht zeigen!“ auf dem Programm. Die Jugendlichen befassten sich dort mit den Themen Demokratie, Vielfalt und Zivilcourage.
Bundestagsbesuch mit Gesprächsrunde
Einer der Höhepunkte des Aufenthalts war eine Fragestunde im Deutschen Bundestag. Anschließend traf die Gruppe den Bundestagsabgeordneten Björn Simon, der den Wahlkreis Offenbach im Parlament vertritt. „Es war mir eine große Freude, die Jugendlichen treffen zu dürfen“, sagte Simon. „Sie begegneten mir mit viel Neugierde, Offenheit und einem großen Ideenreichtum, also allem, was wir in der Politik brauchen.“
Neben dem politisch ausgerichteten Teil der Reise besuchte die Gruppe auch eine Vorstellung im Berliner Ensemble sowie einen Escape Room.
Erfahrungen werden weitergeführt
Nach der Rückkehr wollen die Jugendlichen ihre Eindrücke und Erkenntnisse in einem weiteren Vernetzungstreffen auswerten und in die Arbeit ihrer lokalen Gremien einbringen. Bürgermeister Dr. Krey bewertet die Fahrt positiv: „Die Bildungsreise war eine Investition in den politischen Nachwuchs und ich freue mich sehr, dass sie so gut angenommen wurde.“
Wie die Stadt mitteilt, soll die Bildungsfahrt Impulse für die künftige Arbeit sowohl des Jugendforums als auch des Kreisjugendforums geben.















