Mit zwei Graffitiprojekten hat die Jugendförderung Mühlheim am Main im Januar Jugendliche an die Spraydosen gebracht – trotz winterlicher Temperaturen. Entstanden sind ein Wandbild an einem Gebäude einer Jugendwohngruppe in Offenbach sowie ein bemalter Faschingswagen für die Umzüge, der in Zusammenarbeit mit dem Reiterhof Dietesheimer Hof umgesetzt wurde.
An dem Projekt in Offenbach beteiligten sich fünf Jungen im Alter zwischen 13 und 17 Jahren. Innerhalb von rund vier Stunden gestalteten sie eine zuvor weiß-graue Fassadenfläche zu einem farbigen Landschaftsmotiv um. Gesprüht wurden nach Angaben der Jugendförderung unter anderem Blumen, Gräser, Pflanzen und ein Hintergrund, die gemeinsam ausgewählt worden seien. Vor der Wand soll künftig ein Blumenbeet angelegt werden.
Faschingswagen für Umzüge neu gestaltet
Das zweite Vorhaben drehte sich um einen Wagen, der bei Fastnachtsumzügen mitfahren wird. Insgesamt 13 Jugendliche besprühten den Faschingswagen innerhalb von 13 Stunden, verteilt auf mehrere Tage. Das Motiv zeigt nach Angaben der Jugendförderung einen Reiterhof mit Pferden sowie Wald, Wiese und einen Stall. Der Wagen habe eine gestaltete Fläche von 32 Quadratmetern.
Begleitet wurde das Graffitiprojekt von Joris Christiansen, pädagogischer Mitarbeiter der Jugendförderung. Er wird den Wagen bei beiden Umzügen gemeinsam mit mehreren Jugendlichen begleiten. Christiansen sagt: „Dass die Jugendlichen sich so sonnige Themen gesucht haben, kann ich gut verstehen. Bei Schnee und Regen und Temperaturen um den Gefrierpunkt an allen drei Tagen hat uns das Wetter schon einiges abverlangt. Umso mehr freue ich mich, wie schön die Ergebnisse geworden sind. Mein Dank geht an unsere Partnerinnen und Partner der Jugendwohngruppe und des Dietesheimer Hofs. Sie haben unseren Jugendlichen eine Riesenfreude gemacht!„
Kooperationen mit Offenbach und Dietesheim
Beide Projekte entstanden in Zusammenarbeit mit externen Partnern: einmal mit einer Jugendwohngruppe in Offenbach, einmal mit dem Dietesheimer Hof. Die Jugendförderung betont, dass die Graffitiprojekte gezeigt hätten, wie Kunst Menschen zusammenbringen kann.















