Am 30. August hat die Stadt Neu-Isenburg Jens Multer und Joachim Hauschild mit der Hugenottenmedaille geehrt. Bürgermeister Dirk Gene Hagelstein überreichte die städtische Auszeichnung im Rahmen des Tags der offenen Tür der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr. Mit der Verleihung würdigt die Kommune das herausragende und jahrzehntelange Engagement der beiden Männer für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger. In den Jahren von 2021 bis 2026 leiteten sie die Wehr gemeinsam als Führungsspitze.
Hohes Verantwortungsbewusstsein im ehrenamtlichen Dienst
Das Stadtoberhaupt betonte in seiner Ansprache die immense Bedeutung des Einsatzes für die Gesellschaft und die vielfältigen Herausforderungen der Rettungskräfte. „Feuerwehr ist viel mehr als ein Ehrenamt, das man ein paar Stunden in der Woche ausübt. Wer sich dafür entscheidet, übernimmt Verantwortung für Menschen, die in Gefahr sind und sich darauf verlassen, dass Hilfe kommt. Das Spektrum reicht von der Türöffnung über Rettungsleistungen bei Verkehrsunfällen und Gefahrguteinsätze bis hin zum Wasserrohrbruch, Unwettereinsätzen bis zur eigentlichen Aufgabe, der Brandbekämpfung. Zu einer so gut arbeitenden Freiwilligen Feuerwehr gehören engagierte Menschen. Menschen, die in hohem Maße dazu bereit sind sich für andere einzusetzen. Ihr vorbildliches Engagement wollen wir mit der Verleihung der Hugenottenmedaille würdigen“, erklärte Bürgermeister Dirk Gene Hagelstein.
Jahrzehntelange Einsatzbereitschaft und Fokus auf die Ausbildung
Jens Multer ist bereits seit dem Jahr 1986 Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr. Der Hauptbrandmeister und Verbandsführer engagierte sich zunächst von April 2008 bis März 2016 als stellvertretender Wehrführer, bevor er ab 2021 bis zum März 2026 das Amt des Wehrführers in Neu-Isenburg ausübte. Neben seiner Verantwortung im direkten Einsatzgeschehen sowie bei der strategischen Weiterentwicklung der Truppe legte er einen besonderen Schwerpunkt auf die Schulung der ehrenamtlichen Kräfte. Dabei widmete er sich vor allem der spezifischen Ausbildung der Maschinisten, die für die fachgerechte Bedienung der Einsatzfahrzeuge zuständig sind.
Schnelle Verfügbarkeit durch Wohnortnähe zum Feuerwehrhaus
Auch Joachim Hauschild blickt auf eine lange und engagierte Laufbahn im Brandschutzwesen zurück, die bereits in seiner Jugend begann. Er trat im Jahr 1993 der Freiwilligen Feuerwehr in Flörsheim-Wicker bei, wo er im Alter von 17 Jahren in die aktive Einsatzabteilung wechselte. Nach seinem Umzug in die Hugenottenstadt im Jahr 2016 setzte er seinen ehrenamtlichen Dienst bei der Neu-Isenburger Feuerwehr nahtlos fort. Von 2021 bis 2026 fungierte er an der Seite von Multer als stellvertretender Wehrführer. Da der Brandmeister in unmittelbarer Nähe zum örtlichen Feuerwehrhaus wohnt, zählt er nach Angaben der Feuerwehr bei Alarmierungen regelmäßig zu den ersten Einsatzkräften vor Ort.
















