In Neu-Isenburg sind erneut Bäume mutwillig beschädigt worden. An der Wildobstallee im Triebweg, nahe des Reit- und Fahrvereins, wurden in den vergangenen Tagen mehrere Bäume so stark angesägt, dass sie als Gefahr eingestuft wurden und gefällt werden müssen. Die Stadt hat Strafanzeige gestellt und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.
Betroffen sind diesmal fünf Wildobstbäume. Nach dem Muster der Schnitte geht die Stadt davon aus, dass die Beschädigungen mutmaßlich mit einer Handsäge vorgenommen wurden. Der Schaden werde noch ermittelt.
Schon im Vorjahr sieben Bäume gefällt
Ähnliche Fälle hatte es bereits im vergangenen Jahr in der Ostgemarkung gegeben. Damals mussten sieben Bäume der Wildobstallee gefällt werden.
Hinweise auf angesägte Bäume im Stadtgebiet sollen bei der DLB Dreieich und Neu-Isenburg AöR gemeldet werden, Ansprechpartner sind Donald Baum (Telefon 3702-353) und Sylvio Jäckel (Telefon 3702-355). Zeugen können sich außerdem an die Polizeidienststelle Neu-Isenburg unter 06102 29020 wenden oder an den Fachbereich Sicherheit und Ordnung der Stadt unter 06102 241338 sowie per E-Mail an sicherheit@stadt-neu-isenburg.de.
Illegale Müllablagerungen nehmen zu
Parallel meldet die Stadt eine zunehmende illegale Müllentsorgung in der Ostgemarkung. Dort würden immer wieder Plastiktüten mit Hausmüll abgeladen, der sich anschließend in der Umgebung verteile. Die Beseitigung verursache hohe Kosten und schade der Tier- und Pflanzenwelt. Auch hierzu werden Hinweise erbeten, um die Verantwortlichen zu ermitteln.
Erster Stadtrat Stefan Schmitt sagt: „Von den 14 Bäumen, die wir 2020 als Wildobstallee pflanzten, stehen jetzt nur noch zwei Bäume. Wir haben es hier mit wiederholten, bösartigen und von Vandalismus geprägten Eingriffen in den Naturraum unserer Stadt zu tun. Wer Bäume ansägt oder Müll in die Landschaft kippt, zerstört oder verschandelt bewusst den öffentlichen Raum. Das sind keine Kleinigkeiten, sondern Straftaten, die im Falle der angesägten Bäume auch noch Leib und Leben Dritter gefährden können, wenn es nicht schnell genug bemerkt wird. Wir werden das nicht hinnehmen und gehen jedem Hinweis konsequent nach“.
















