Die Stadt Neu-Isenburg und der örtliche Ausländerbeirat veranstalten am Samstag, dem 29. August 2026, erneut ein interkulturelles Straßenfest. Unter dem Titel „Tag der Nationen – ein Fest der Integration“ startet auf dem Rosenauplatz das offizielle Programm, welches gleichzeitig den Auftakt für die Woche der Toleranz und Mitmenschlichkeit bildet. Zwischen 13 und 21 Uhr erwartet die Besucherinnen und Besucher bei freiem Eintritt eine Mischung aus kulturellen Darbietungen, Musik und internationalen Speisen.
Offizielle Eröffnung und vielfältiges internationales Bühnenprogramm
Um 13:30 Uhr werden der Bürgermeister Dirk Gene Hagelstein sowie Nikolaos Michos, der neu gewählte Vorsitzende des Ausländerbeirates, die Veranstaltung formell eröffnen. Im Anschluss startet ab 14 Uhr das kulturelle Bühnenprogramm, durch das Semra Kanisciak als Geschäftsführerin des Kreisausländerbeirats Offenbach führt. Die bis 17 Uhr andauernden Vorführungen umfassen eine breite Auswahl an internationalen Beiträgen. Den Anfang macht eine griechische Kindertanzgruppe, gefolgt von der Sängerin Anna Honcharuk, die Lieder aus dem ukrainischen Film Mavka präsentiert. Im weiteren Verlauf des Nachmittags treten die chilenische Tanzformation Caiquen sowie die Frauenfolkband „Wir sind aus der Ukraine“ auf. Das Programm wird durch türkische und bolivianische Folkloretänze, Gesang von Julia Kondraschova sowie vietnamesische Volkstänze ergänzt. Zudem präsentiert der Verein Pour l’Yseboursch einen traditionellen Hugenottentanz, bevor serbische Folkloretanzgruppen den Abschluss der Bühnenauftritte bilden. Ab 17 Uhr übernimmt DJ Fabian Toulousse die musikalische Gestaltung und unterhält die Gäste bis in die Abendstunden mit internationalen Hits.
Kulinarische Vielfalt und Informationsangebote von lokalen Vereinen
Abseits der Bühne stehen zahlreiche Stände bereit, an denen Köstlichkeiten und Spezialitäten aus unterschiedlichen Ländern angeboten werden. Für die jüngeren Gäste gibt es begleitende Aktionen wie das Kinderschminken sowie Fahrten mit dem sogenannten Hugo-Mobil. Die Stadtbibliothek beteiligt sich ebenfalls an der Veranstaltung und stellt kreative sowie interaktive Mitmachaktionen zur Verfügung. Neben Unterhaltung und Gastronomie dient das Fest auch der Aufklärung und Vernetzung. Verschiedene lokale Organisationen nutzen den Nachmittag, um über ihre Arbeit zu informieren. Dazu gehören der Ausländerbeirat, das Integrationsbüro gemeinsam mit den Integrationslotsen, die örtliche Flüchtlingshilfe sowie der Verein Pour l’Yseboursch.















