Mit den steigenden Temperaturen im Frühjahr beginnt in Neu-Isenburg die Wanderzeit vieler Amphibien. Frösche, Kröten und Molche machen sich dann auf den Weg zu ihren Laichgewässern und müssen dabei häufig Straßen oder andere genutzte Bereiche queren, was für die Tiere ein hohes Risiko bedeutet. Die Stadt hat deshalb vorhandene Wanderrouten überprüft und Markierungen sowie vorbereitende Maßnahmen veranlasst.
Fest installierter Zaun am Gravenbruchring überprüft
Am Gravenbruchring wurden Kontrollen entlang des fest installierten Amphibienzauns durchgeführt. Um den Bereich besser abzugrenzen und zu sichern, wurden orangefarbene Pflöcke gesetzt und im Boden verankert. Sie sollen den Standort eines flexiblen Amphibienzauns festlegen. Gleichzeitig wurde der Zaun auf Schäden und möglichen Verbesserungsbedarf geprüft. Festgestellte Schwachstellen wurden dokumentiert, damit der Dienstleistungsbetrieb AöR diese vor Beginn der Amphibienwanderung beheben kann.
Beschädigter Zaun an der L3117 festgestellt
An der L3117 wurde ein Zaun entdeckt, der durch Mäharbeiten an mehreren Stellen zerstört wurde und nach Einschätzung der Kontrolle seine Funktion nicht mehr erfüllt. In dem Bereich lag zudem Müll. Der Zustand des Zauns wurde fotografisch festgehalten und die Schäden wurden erfasst. Nach der Beschreibung der Stadt fehlt durch die Zerstörungen eine klare Abgrenzung, sodass Amphibien während der Wanderung ungehindert in gefährdete Bereiche gelangen könnten – unter anderem auf die Fahrbahn der L3117 in Richtung Müllerwiese.
Markierungen für geplanten Zaun am Kastanienweg
Am Kastanienweg wurden zwei orangefarbene Pflöcke angebracht, um den Verlauf eines geplanten Zauns zu kennzeichnen. Die Markierungen sollen den Bereich sichtbar machen und für weitere Schritte vorbereiten.
















