Das WaldSchwimmbad Neu-Isenburg setzt mit einer neuen Photovoltaikanlage einen deutlichen Impuls für mehr Energieeffizienz und Klimaschutz. Seit der Inbetriebnahme im März 2025 liefert die auf dem Dach installierte Anlage klimafreundlichen Strom – mit spürbarem Effekt: Der Stromverbrauch des Bads ist bereits um rund 20 Prozent gesunken.
Strom vom Dach für den Badebetrieb
Die Anlage produziert jährlich über 90.000 Kilowattstunden Strom, was dem durchschnittlichen Jahresverbrauch von rund 25 Privathaushalten entspricht. Der erzeugte Strom wird direkt vor Ort im Bad verwendet und verbessert die Ökobilanz der Einrichtung nachhaltig. Durch die Nutzung von Sonnenenergie werden laut Angaben der Stadtwerke Neu-Isenburg jährlich über 65 Tonnen CO₂ im Vergleich zur Nutzung fossiler Energiequellen vermieden.
„Mit der neuen Photovoltaikanlage gehen wir einen weiteren wichtigen Schritt in unserer Nachhaltigkeitsstrategie“, erklärte Kirk Reineke, Geschäftsführer der Stadtwerke Neu-Isenburg. „Sie senkt nicht nur unsere Energiekosten, sondern spart zugleich 20 % Strom ein, und leistet damit einen spürbaren Beitrag zum Klimaschutz.“
Moderne Technik auf über 400 Quadratmetern
Insgesamt 206 Module mit je 445 Watt Leistung wurden auf einer Fläche von 411,6 Quadratmetern installiert. Die Ausrichtung der Module in Ost-West-Richtung sorgt dafür, dass auch bei bewölktem Himmel Strom erzeugt wird. Eine reine Südausrichtung sei durch den technischen Fortschritt nicht mehr erforderlich.
Der erste Bauabschnitt wurde nach sorgfältiger Prüfung der Dachstatik Ende 2024 abgeschlossen. Seit März 2025 ist die Anlage in Betrieb.
Erweiterung der Anlage bereits geplant
Bereits im kommenden Jahr soll die Photovoltaikanlage weiter ausgebaut werden. Geplant ist die Installation zusätzlicher Module auf weiteren Dachflächen des Schwimmbads. Die Erweiterung wird voraussichtlich eine zusätzliche Leistung von rund 80 Kilowatt Peak (kWp) ermöglichen.















