Die Polizei ermittelt nach einem Vorfall am Dienstagmittag in Neu-Isenburg wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs von Kindern. Eine Zehnjährige wurde auf dem Nachhauseweg von der Schule von einem Unbekannten körperlich berührt.
Nach Angaben der Beamten ereignete sich der Vorfall gegen 12.15 Uhr. Das Mädchen ging in der Alicestraße, als ein etwa 40 Jahre alter, schlanker Mann ihr nachlief. Die Schülerin rannte daraufhin weg und traf die Person kurz darauf in der Bahnhofstraße erneut. Dort in einer Sackgasse in Höhe der Hausnummer 221 sei der Mann zu ihr gekommen und habe sie unangemessen berührt.
Als das Mädchen um Hilfe rief, flüchtete der Unbekannte. Die sofort eingeleitete Suche der Polizei blieb bislang ohne Erfolg.
Täterbeschreibung der Polizei
Der Mann wird als hellhäutig, etwa 1,60 Meter groß und schlank beschrieben. Er hatte blonde Haare und auffällige Falten an den Wangen. Bekleidet war er mit einem schwarzen T-Shirt, einer hellblauen Basecap und einer kurzen dunklen Hose.
Die Kriminalpolizei in Offenbach hofft nun auf Hinweise aus der Bevölkerung. Zeugen, die den Mann gesehen haben oder andere Beobachtungen machen können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 069 8098-1234 zu melden.
Präventionstipps der Polizei für Eltern
Die Polizei nutzt den Fall, um auf allgemeine Vorsichtsmaßnahmen hinzuweisen. Eltern sollten regelmäßig mit ihren Kindern über den Schulweg und mögliche Gefahrensituationen sprechen. Feste Wege und sichere Anlaufstellen wie Geschäfte, Schulen oder öffentliche Einrichtungen können helfen.
Kinder sollten wissen, dass sie bei einem unguten Gefühl oder einer Bedrohung laut um Hilfe rufen und die Aufmerksamkeit anderer Personen suchen dürfen. Sie müssen lernen, körperliche Nähe oder Berührungen jederzeit ablehnen zu dürfen und unangenehme Situationen umgehend mitzuteilen.
Die Polizei empfiehlt außerdem, Kinder zu ermutigen, Erlebnisse auf dem Schulweg offen anzusprechen – auch wenn diese ihnen zunächst unwichtig erscheinen. Beobachtungen verdächtiger Personen oder Situationen sollten zeitnah gemeldet werden. Eine offene Kommunikation in der Familie und ein gestärktes Gefahrenbewusstsein tragen dazu bei, Kinder für mögliche Risiken zu sensibilisieren.
















