Nach dem Abschluss der vorbereitenden Abrissarbeiten auf dem Baugrundstück in Obertshausen hat die Errichtung des neuen Regionalcenters der Sparkasse Langen-Seligenstadt offiziell begonnen. Am vergangenen Donnerstag feierten die Verantwortlichen des Kreditinstituts gemeinsam mit Vertretern der beauftragten Baufirmen sowie der lokalen Politik den obligatorischen ersten Spatenstich. Nach aktuellen Planungen des Unternehmens soll der Gebäudekomplex bis zum Ende des Jahres 2027 fertiggestellt sein.
Neuer Standort vereint Bankgeschäfte und zusätzlichen Wohnraum
Das künftige Bankgebäude entsteht im Obertshausener Stadtteil Hausen und befindet sich damit nur unweit des künftigen Rathauses sowie der bisherigen Sparkassen-Niederlassung. Den Entwürfen zufolge sieht der Neubau einen großzügig dimensionierten Selbstbedienungsbereich sowie offene Räumlichkeiten für Serviceleistungen und Kundenberatungen vor. Dabei strebt die Bank eine Verknüpfung von digitalen Angeboten und der persönlichen Beratung vor Ort an. Neben den gewerblich genutzten Flächen für den Finanzbetrieb entstehen in dem Bauwerk zudem drei Wohnungen, um das Areal künftig vielseitiger zu nutzen. Für die Kundschaft des Instituts ergeben sich während der Bauphase keine Einschränkungen. Die bisherige Filiale bleibt nach Angaben der Sparkasse bis zum endgültigen Umzug mit allen gewohnten Dienstleistungen regulär geöffnet.
Ein klares Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Obertshausen
Zum offiziellen Baustart auf dem Gelände versammelten sich neben dem Sparkassen-Vorstandsmitglied Wolfgang Zolper und diversen Projektpartnern auch mehrere Repräsentanten der Kommunal- und Landespolitik. So nahmen unter anderem der Landtagsvizepräsident Frank Lortz, der amtierende Obertshausener Bürgermeister Manuel Friedrich, der Erste Stadtrat Michael Möser sowie der ehemalige Rathauschef Bernd Roth an dem Termin teil.
Vorstandsmitglied Zolper unterstrich bei dem Zusammenkommen die Bedeutung des Vorhabens: „Mit dem Spatenstich wird jetzt sichtbar, was wir mit unserem neuen Regionalcenter erreichen wollen: Wir investieren langfristig in einen Standort, an dem unsere Kundinnen und Kunden auch künftig persönliche Ansprechpartner, umfassende Beratung und moderne Services finden“. Den Verbleib in direkter Nachbarschaft zur alten Filiale bezeichnete er als bewusste Entscheidung: „Dass wir nur wenige Meter vom heutigen Regionalcenter entfernt neu bauen, ist dabei eine bewusste Entscheidung. Für unsere Kundinnen und Kunden bleiben die gewohnten Wege kurz und der Standort vertraut.“
Auch Bürgermeister Friedrich bewertete das Bauprojekt als wichtigen Schritt für die Kommune: „Die Sparkasse bleibt nicht nur in Obertshausen präsent, sondern entwickelt ihren Standort hier weiter. Das ist ein positives Signal für die Menschen in unserer Stadt und für Obertshausen als Wirtschaftsstandort“. Er betonte zudem die Notwendigkeit der lokalen Einrichtung: „Eine gut erreichbare Anlaufstelle für Finanzdienstleistungen und persönliche Beratung gehört zu einer funktionierenden Infrastruktur vor Ort.“
















