Die Stadt Obertshausen hat Pfarrer Norbert Hofmann mit der Verdienstmedaille in Gold gewürdigt. Die Auszeichnung wurde dem Seelsorger im Rahmen der Feierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen der St.-Thomas-Morus-Kirche für sein langjähriges Engagement überreicht.
Langjähriges seelsorgerisches Wirken in der Kommune
Nach Angaben der Stadtverwaltung erhielt der Geistliche die Ehrung für seine herausragenden Verdienste um das kirchliche und gesellschaftliche Leben. Norbert Hofmann übernahm zum ersten Advent des Jahres 1987 die Pfarrstellen von Herz Jesu und St. Thomas Morus. Zuvor war er nach seiner Priesterweihe im Juni 1983 im Mainzer Dom als Kaplan in Budenheim und in Münster bei Dieburg tätig gewesen. Seit fast vier Jahrzehnten begleitet er die Obertshausener Bevölkerung bei zentralen Lebensstationen wie Taufen, Kommunionen, Firmungen, Trauungen oder in schweren Zeiten. Zudem engagierte sich der Pfarrer über die Grenzen der Kommune hinaus und baute freundschaftliche Beziehungen zur spanischen Partnerstadt Caravaca de la Cruz auf, welche bis in die Gegenwart gepflegt werden. Bei der Übergabe der Medaille fasste Bürgermeister Manuel Friedrich das Wirken zusammen: „Über 39 Jahre hinweg hat Pfarrer Hofmann nicht nur kirchliches Leben gestaltet, sondern auch unsere Stadtgemeinschaft bereichert. Für seinen langjährigen Einsatz, seine Menschlichkeit und seine Verbundenheit mit den Menschen in Obertshausen gebührt ihm unser Dank, unsere Anerkennung und unser Respekt“.
Feierlichkeiten zum fünfzigjährigen Weihetag des Kirchengebäudes
Die Ehrung war in das Jubiläum der St.-Thomas-Morus-Kirche eingebettet, an dem neben zahlreichen Gemeindemitgliedern auch der Mainzer Weihbischof Joshy Pottackal sowie Andreas Puckel als neuer leitender Pfarrer der Pfarrei Theresa von Avila Mühlheim-Obertshausen teilnahmen. In seiner Rede hob der Rathauschef die Bedeutung des Gotteshauses als Ort der Begegnung und Orientierung hervor. Er erklärte: „Die St.-Thomas-Morus-Kirche prägt seit 50 Jahren das Gesicht unserer Stadt. Sie ist für viele Menschen Heimat, Halt und ein Ort des Zusammenhalts. Dieses Jubiläum ist deshalb nicht nur ein kirchlicher, sondern auch ein bedeutender Moment für ganz Obertshausen“. Mit Blick auf die zukünftige Entwicklung im neu gebildeten Pfarreiverbund zeigte sich der Bürgermeister zuversichtlich, dass das etablierte Gemeindeleben weiterhin Bestand haben werde. Er erwarte eine Fortsetzung der Arbeit „in neuen Strukturen, aber mit derselben Überzeugung, dem gleichen Engagement und der starken Gemeinschaft der Menschen.“
















