Das Energieunternehmen MAINGAU hat in Obertshausen eine neue Schnellladeinfrastruktur für Elektroautos in Betrieb genommen. Direkt am Unternehmenssitz in der Industriestraße stehen ab sofort zwei Ladesäulen mit insgesamt vier Ladepunkten zur Verfügung. Eine der beiden Säulen bietet eine Ladeleistung von bis zu 150 Kilowatt (DC), die zweite verfügt über Ladeoptionen mit 50 Kilowatt (DC) sowie 22 Kilowatt (AC).
Beitrag zur regionalen Mobilitätswende
Mit der neuen Station stärkt MAINGAU seine Rolle als Betreiber öffentlicher Ladesäulen in der Region. „Wir möchten mit unseren Ladelösungen einen Beitrag zur Mobilitätswende leisten. Durch das gezielte Integrieren von Schnelllademöglichkeiten in die Ladeinfrastruktur schaffen wir ein breitgefächertes Angebot vor Ort“, erklärt Richard Schmitz, Geschäftsführer der MAINGAU. Im näheren Umfeld des Firmensitzes betreibt das Unternehmen derzeit 120 öffentliche Ladestationen, weitere sind in Planung.
Solarstrom aus eigener Anlage
Ein Teil des Stroms für die neuen Ladesäulen stammt aus der firmeneigenen Photovoltaikanlage. Auf dem Dach des Unternehmenscampus erzeugen 506 Solarmodule auf rund 1.000 Quadratmetern Fläche erneuerbaren Strom. Je nach Witterung kann dieser auch in das öffentliche Ladenetz eingespeist werden.
Ergänzende Mobilitätsangebote im Kreis
Neben dem Ausbau der Ladeinfrastruktur bietet MAINGAU auch ein regionales Carsharing-Modell an. Insgesamt 13 Fahrzeuge stehen derzeit in Dietzenbach, Heusenstamm, Obertshausen, Seligenstadt und Hainburg zur Verfügung. Für MAINGAU-Kunden kostet die Nutzung drei Euro pro Stunde, andere Nutzer zahlen sieben Euro. Ergänzend unterstützt die MAINGAU Autostrom-App Nutzer bei der Suche nach verfügbaren Ladepunkten in ganz Europa – über 600.000 Ladepunkte sind dort gelistet.
















