Vodafone hat in Obertshausen eine neue 5G-Mobilfunkstation in Betrieb genommen. Durch den neuen Standort wurden rund 3.000 Einwohnerinnen und Einwohner sowie Gäste erstmals an das mobile Breitbandnetz des Unternehmens angeschlossen. Damit wurde ein bislang bestehendes Funkloch in der Region geschlossen.
Bedeutung für Bevölkerung und Wirtschaft
„Mobilfunk ist ein Stück Lebensqualität – und zugleich ein wichtiger Infrastruktur-Faktor für die heimische Wirtschaft und für Arbeitsplätze“, erklärte Vodafone-Technikchefin Tanja Richter. Die neue Anlage soll den Bürgerinnen und Bürgern unter anderem ermöglichen, HD-Videos zu streamen, Live-Sport zu verfolgen und aktuelle Nachrichten mobil abzurufen.
Sicherheitsrelevante Technik an Bord
Die Mobilfunkstation unterstützt moderne Notruf- und Warnsysteme. Über die AML-Technologie (Advanced Mobile Location) kann bei Notrufen an die Nummer 112 automatisch der Standort der Anrufenden an die zuständige Leitstelle übermittelt werden. Zudem ist die Station mit Cell Broadcast ausgestattet. Dieses System ermöglicht es, die Bevölkerung per Mobilfunk direkt über drohende Gefahrenlagen wie Brände, Explosionen oder Überschwemmungen zu informieren.
Ausbaupläne bis 2026 im Landkreis
Der neue Standort ist Teil der Vodafone-Initiative „Mobilfunk für den Landkreis Offenbach“. Aktuell betreibt das Unternehmen 91 Mobilfunkstationen im Kreis, davon 57 mit 5G-Technologie. Bis Mitte 2026 plant Vodafone drei weitere Projekte im Landkreis. Zwei davon betreffen gezielte 5G-Upgrades bestehender Standorte in Obertshausen und Neu-Isenburg. Zusätzlich wird an einem weiteren Standort in Obertshausen die Netzkapazität durch zusätzliche LTE-Antennen erhöht.
Ziel: Flächendeckende Versorgung mit 5G
Mit dem fortgesetzten Ausbau will Vodafone nahezu alle besiedelten Gebiete im Kreis Offenbach flächendeckend mit 5G versorgen. Bestehende LTE-Standorte sollen – sofern technisch möglich – in den kommenden Monaten ebenfalls auf 5G-Technologie aufgerüstet werden.
















