Obertshausen hat eine Freundschaftsvereinbarung mit der spanischen Stadt Caravaca de la Cruz unterzeichnet. Bürgermeister Manuel Friedrich besiegelte die Verbindung mit seiner Unterschrift unter die Urkunde. Auch Caravacas Bürgermeister José Francisco García hob bei dem Treffen die Bedeutung der Beziehung hervor.
Begleitet wurde die Unterzeichnung von einem gemeinsamen Wochenende, das die Delegation aus Spanien in Obertshausen verbrachte. Nach Angaben der Stadt kamen dabei Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Kirche und Vereinen zusammen. Die Gäste hätten unter anderem den Zusammenhalt über Parteigrenzen hinweg sowie gemeinsames Essen und Feiern als besonders prägend erlebt.
Friedrich: Freundschaften sollen Austausch ermöglichen
Bürgermeister Friedrich bezeichnete Städtefreundschaften als mehr als symbolische Gesten. „Städtepartnerschaften und Freundschaftsvereinbarungen sind nicht bloß symbolische Gesten. Sie schaffen Räume für Begegnung, für Dialog und für gemeinsame Projekte, die Menschen über Grenzen hinweg miteinander verbinden“, sagte er. Er sieht in der Vereinbarung die Grundlage für künftige Zusammenarbeit, etwa in Form von Veranstaltungen, Bildungsprojekten, Jugendaustausch oder Vereinsbegegnungen.
Auch aus Caravaca sei nach der Rückreise Dank für die Gastfreundschaft übermittelt worden. Der Besuch habe die Verbindung nach Einschätzung der spanischen Seite weiter gefestigt.
Nächster Besuch für Mai 2026 geplant
Ein weiterer Austausch ist bereits terminiert. Im Mai 2026 sollen Vertreterinnen und Vertreter der Kirche, der Stadt Obertshausen und des Karnevalsvereins „Die Elf Babbscher“ nach Caravaca de la Cruz reisen. Geplant ist die Teilnahme an der „Fiesta Patronales“, den Feierlichkeiten zum Schutzpatron der Stadt.
















