Für ihr langjähriges Engagement in der Seniorenhilfe Obertshausen ist Hildegard Ott mit der Verdienstmedaille in Bronze der Stadt ausgezeichnet worden. Die Ehrung nahm Bürgermeister Manuel Friedrich im Rahmen der Mitgliederversammlung der Seniorenhilfe im Namen des Magistrats vor.
Ott stand insgesamt 15 Jahre lang an der Spitze des Vereins und gab den Vorsitz nun ab. In seiner Laudatio würdigte Friedrich ihre Rolle für die Entwicklung der Seniorenhilfe und für das soziale Leben in Obertshausen. „Frau Ott hat dieses Amt nicht nur ausgeübt – sie hat es gelebt. Mit Herz, Verlässlichkeit und großem persönlichem Einsatz hat sie die Seniorenhilfe entscheidend geprägt“, sagte der Bürgermeister.
Seniorenhilfe als feste Größe in der Stadt
Nach Darstellung der Stadt ist die Seniorenhilfe Obertshausen heute ein fester Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens. Der Verein unterstützt Menschen im Alltag, dient als Anlaufstelle und Begegnungsort und organisiert ein Netzwerk der Hilfe. Diese Entwicklung sei eng mit dem Namen Hildegard Ott verbunden.
Während ihrer Amtszeit habe sie Strukturen aufgebaut, Menschen zusammengeführt und dafür gesorgt, dass Unterstützung dort ankomme, wo sie gebraucht werde. Auch künftig bleibt Ott der Seniorenhilfe erhalten: Sie soll dem Vorstand weiterhin angehören.
Engagement auch über den Verein hinaus
Die Stadt verweist zudem auf weitere ehrenamtliche und politische Tätigkeiten Otts. So war sie im vergangenen Jahr maßgeblich an der Organisation der Seniorenweihnachtsfeier im Bürgerhaus beteiligt. Außerdem gehörte sie rund zehn Jahre lang der Stadtverordnetenversammlung für die CDU Obertshausen an. Ebenfalls engagierte sie sich federführend im Förderverein zum Erhalt des Alten Friedhofs am Rembrücker Weg.
Mit der Verdienstmedaille in Bronze würdigt die Stadt nach eigenen Angaben nicht nur Otts langjährige Arbeit für die Seniorenhilfe, sondern insgesamt ihre Verdienste um das soziale Miteinander in Obertshausen.
Bürgermeister hebt Bedeutung des Ehrenamts hervor
Friedrich sagte bei der Ehrung: „Menschen wie Hildegard Ott prägen das Gesicht einer Stadt. Sie sorgen dafür, dass Gemeinschaft nicht nur ein Wort bleibt, sondern im Alltag spürbar wird.“ Die Stadt dankte Ott für ihren langjährigen Einsatz zum Wohl der Bürgerinnen und Bürger.
















