In Obertshausen beginnen am Montag, dem 20. Juli, die konkreten Vorbereitungen auf dem Baufeld für das neue Rathaus im Stadtteil Hausen. Um Platz für das 23,7 Millionen Euro teure Bauprojekt zu schaffen, muss der benachbarte Kinderspielplatz an der Richard-Wagner-Straße dem Neubau weichen. Mitarbeiter rücken an, um auf der Fläche direkt hinter dem aktuellen Rathausgebäude sämtliche Spielgeräte und das weitere Stadtmobiliar abzubauen.
Abbau von Geräten und Bänken ist ab Montag geplant
Nach Angaben der Stadtverwaltung erstreckt sich die Räumung des Geländes über den gesamten verbleibenden Monat Juli. Neben den Spielgeräten entfernen die Arbeiter bis zum Monatsende unter anderem auch Parkbänke, Papierkörbe, Laternen und Fahrradständer. Das intakte Mobiliar wird anschließend eingelagert, um es zu einem späteren Zeitpunkt an anderer Stelle im Stadtgebiet wieder nutzen zu können. Da bei dem Rückbau schweres Gerät und maschinelle Werkzeuge zum Einsatz kommen, rechnet die Verwaltung in der Nachbarschaft vorübergehend mit vermehrtem Baulärm und bittet die Bevölkerung um Verständnis.
Größere Alternative für Familien liegt direkt um die Ecke
Für Familien im Stadtteil fällt durch die Maßnahme zwar eine Spielgelegenheit weg, als Ersatz steht jedoch in unmittelbarer Nähe eine deutlich größere Alternative bereit. Nur wenige Meter entfernt befindet sich an der Ecke zur Schubertstraße der Spielplatz Schubertstraße. Dieses Areal gehört mit einer Fläche von fast 4.000 Quadratmetern nicht nur zu den größten, sondern auch zu den beliebtesten Spielplätzen in Obertshausen.
Im August folgt der Bauzaun um das gesamte Gelände
An den Rückbau des Spielplatzes und die Räumung des Stadtmobiliars schließt sich direkt der nächste Schritt der Bauvorbereitung an. Für den Zeitraum vom 1. bis zum 31. August ist die Errichtung des Bauzauns geplant. Ab diesem Moment gilt das gesamte Areal, das neben dem bisherigen Rathausparkplatz und dem Spielplatz auch Abschnitte bis zur Heinrich-von-Stephan-Straße umfasst, offiziell als Baustelle und darf von Außenstehenden nicht mehr betreten werden.
Spatenstich im September hängt noch von Förderbescheid ab
Der symbolische Spatenstich für das Großprojekt, bei dem neben dem neuen Verwaltungsgebäude ein Parkhaus mit rund 90 Stellplätzen sowie Außenanlagen entstehen, ist für Donnerstag, den 10. September, um 16 Uhr angesetzt. Der Einzug in das neue Rathaus, das die bisherigen Standorte in der Schubertstraße und in der Beethovenstraße zusammenführen soll, ist für den Jahreswechsel 2027/2028 vorgesehen.
















