Das Weinfest der Stadt Obertshausen hat an sieben Festtagen Gäste aus der gesamten Region angezogen. Begünstigt von sonnigem und sommerlich warmem Wetter verzeichnete die Veranstaltung am Freitag- und Samstagabend ihren stärksten Zulauf, als zusammengerechnet etwa 3.500 bis 4.000 Menschen auf dem Weinfestplatz feierten. Den musikalischen Höhepunkt des besucherstärksten Tages am Samstag, dem 4. Juli, bildete der Auftritt von „Die Band namens Wanda“, die vor dem Publikum spielte.
Weinkönigin Anna Zenz eröffnet die Veranstaltung
Der offizielle Startschuss für das nach Angaben der Organisatoren größte Weinfest des Kreises Offenbach war am Dienstagabend, dem 30. Juni, gefallen. Zu Beginn hielten Bürgermeister Manuel Friedrich und Weinkönigin Anna Zenz die Auftaktreden für das Fest, das unter dem Motto „Wer Wein liebt, liebt auch Gespräche“ stand. Bei der feierlichen Eröffnung wies die Weinkönigin darauf hin, dass Deutschland über 13 offizielle Weinanbaugebiete verfügt. Mehrere dieser Regionen waren auf dem Gelände mit eigenen Ständen vertreten. Nach dem offiziellen Teil folgten die Gäste dem mittlerweile traditionellen Weinrundgang über das Areal.
Weinauswahl und regionale Speisen sorgen für positive Bilanz
Die Stadt Obertshausen und Mitorganisator Jürgen Krapp zogen zum Abschluss eine durchweg positive Bilanz. Die Verantwortlichen führten den Zuspruch neben dem trockenen Wetter und den idealen Bedingungen zum Flanieren vor allem auf die musikalische Gestaltung des Programms zurück. Der Rathauschef zeigte sich mit dem Verlauf sehr zufrieden. „Die Kombination aus regionaltypischen Speisen, einer vielfältigen Weinauswahl und guter Musik habe viele Gäste auf den Weinfestplatz gelockt“, sagt Bürgermeister Manuel Friedrich. Das Angebot reichte dabei von fruchtigen Einstiegsweinen bis hin zu komplexeren Sorten, die mit passenden kulinarischen Speisen kombiniert werden konnten.
Mitorganisator betont den Wert regionaler Traditionen
Für die Planung und Durchführung war die Zusammenarbeit mit den Winzern ein zentraler Faktor. Mitorganisator Jürgen Krapp hob die Bedeutung der regionalen Anbaugebiete hervor. Nach seinen Angaben diente das siebentägige Fest den Besucherinnen und Besuchern nicht allein der reinen Freizeitgestaltung. Vielmehr biete die Veranstaltung auch eine Plattform zur Wertschätzung regionaler Produkte sowie der traditionsreichen Kunst des Weinbaus.
















