Ein 21 Jahre alter Mann aus Offenbach steht im Verdacht, eine Prostituierte mit gefälschten Geldscheinen bezahlt zu haben. Gegen ihn wird nun unter anderem wegen des Verdachts des Betrugs und der Geldfälschung ermittelt. Bei einer Wohnungsdurchsuchung stellte die Kriminalpolizei zudem weiteres mutmaßliches Falschgeld sicher.
Nach bisherigen Erkenntnissen soll der Mann im August vergangenen Jahres über das Internet eine Prostituierte zu sich nach Hause bestellt haben. Die Dienstleistung soll er anschließend mit mehreren gefälschten 100-Euro-Scheinen bezahlt haben.
Durchsuchung fördert weitere Scheine zutage
Weil nach dem Auftauchen der ersten Blüten der Verdacht bestand, dass noch mehr Falschgeld im Umlauf sein könnte, leitete die Polizei weitere Ermittlungen ein. Diese führten am Mittwoch zur Durchsuchung der Wohnung des 21-Jährigen. Grundlage war nach Angaben der Polizei ein richterlicher Beschluss.
Bei der Durchsuchung fanden die Beamten 56 weitere mutmaßlich gefälschte 100-Euro-Scheine. Das Geld wurde sichergestellt.
Herkunft des Geldes noch unklar
Woher die Scheine stammen, ist bislang nicht bekannt. Auch die Frage, ob der Tatverdächtige das Falschgeld möglicherweise selbst hergestellt hat, ist nach Angaben der Ermittler noch offen.
Der 21-Jährige wurde vorläufig festgenommen und für erkennungsdienstliche Maßnahmen auf eine Polizeiwache gebracht.














