Angesichts der anhaltenden Hitze und der extremen Trockenheit hat die Verwaltung der städtischen Friedhöfe in Offenbach tiefgreifende Schutzmaßnahmen ergriffen. Ab sofort und bis auf Weiteres ist das Entzünden und Aufstellen von Kerzen sowie jeglichen Grablaternen auf allen Friedhofsanlagen im Stadtgebiet strikt untersagt. Zusätzlich gilt für die gesamten Areale ab sofort ein umfassendes Rauchverbot. Die Verwaltung bittet die Friedhofsbesucherinnen und Friedhofsbesucher um Verständnis für diesen präventiven Schritt.
Zwei Flächenbrände durch Grableuchten zwingen Verwaltung zum Handeln
Auslöser für das in dieser Form erstmals verhängte Verbot sind konkrete Vorfälle aus der jüngeren Vergangenheit. Nach Angaben der Behörde hatten Grableuchten zuletzt bereits zwei kleinere Flächenbrände auf den Anlagen verursacht. Um weitere Gefahrenquellen konsequent auszuschließen, bezieht sich die Vorgabe ausdrücklich nicht nur auf offene Flammen, sondern schließt auch elektronische Alternativen mit ein. Demnach dürfen fortan ebenfalls keine LED-Beleuchtungen mehr auf den Gräbern platziert werden. Die Friedhofsverwaltung weist darauf hin, dass sich die in diesen Geräten verbauten Akkus bei der aktuellen Hitzewelle stark erwärmen und infolgedessen ebenfalls Feuer fangen können.
Maßnahmen ergänzen bestehende Verbote für öffentliche Grünflächen
Die Einschränkungen auf den Ruhestätten reihen sich in die aktuellen Bemühungen der Stadt Offenbach ein, die Gefahr von Vegetationsbränden in den Sommermonaten zu minimieren. Erst vor wenigen Tagen hatte die Kommune als Reaktion auf die wochenlange Trockenheit bereits ein striktes Verbot für das Grillen und Rauchen in allen öffentlichen Parks und auf städtischen Grünflächen erlassen. Die neuen Vorgaben für die Friedhöfe weiten diese allgemeinen Brandschutzvorkehrungen nun weiter aus.
















