Am Donnerstag, den 10. September, beteiligt sich die Stadt Offenbach am bundesweiten Warntag. Ab 11 Uhr werden im gesamten Stadtgebiet verschiedene Warnsysteme probeweise ausgelöst, um deren technische Funktionstüchtigkeit für mögliche Gefahrensituationen zu überprüfen. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, erfolgt die Entwarnung des flächendeckenden Testlaufs um 11.45 Uhr.
Testlauf umfasst Mobiltelefone und städtische Informationstafeln
Während des Probealarms erhalten Bürgerinnen und Bürger eine Testwarnung auf ihre Mobiltelefone. Diese wird über das sogenannte Cell-Broadcast-System als Textnachricht in Verbindung mit einem akustischen Signal ausgespielt. Parallel dazu schlagen installierte Warn-Applikationen wie NINA oder Katwarn an, deren Auslösung zentral über das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe gesteuert wird.
Die städtische Feuerwehrdezernentin Helena Wolf ordnet die Maßnahme wie folgt ein: „Beim Bundesweiten Warntag geht es darum, die verschiedenen Warnmittel auf ihre Funktionstüchtigkeit zu testen. Unser Bevölkerungsschutz möchte Bürgerinnen und Bürgern die verschiedenen Warnmittel näherbringen, damit sie bei einer echten Gefahr informiert sind“. Im Hinblick auf die digitalen Anwendungen ergänzt die Dezernentin: „Im Falle einer Gefahr nutzen wir Sirenen, Cell-Broadcast und Warn-Apps wie NiNa und Katwarn. Diese Apps können Sie unkompliziert und kostenlos auf Ihre Smartphones herunterladen. Zusätzlich wird die Bevölkerung auf allen bekannten Kanälen, etwa in den Sozialen Medien, informiert.“
Die Behörden weisen in diesem Zusammenhang darauf hin, dass für den Empfang über die genannten Programme eine vorherige Installation sowie ein aktuelles Betriebssystem auf dem jeweiligen Endgerät erforderlich sind. Darüber hinaus werden alle digitalen Stadtinformationsanlagen im Offenbacher Stadtgebiet die Warnmeldung auf ihren Bildschirmen anzeigen.
Neues Sirenennetz und Informationsstand der Feuerwehr im Ring-Center
Ein weiterer zentraler Bestandteil des Aktionstags ist die Erprobung des lokalen Sirenennetzes. In Offenbach wurden 27 neue Sirenen an öffentlichen Bauwerken wie dem Rathaus, verschiedenen Schulgebäuden und weiteren Standorten installiert. Diese Anlagen senden die Signale für Gefahr und Entwarnung in die Fläche. Wer sich mit den Tonfolgen vertraut machen möchte, kann sich diese bereits im Vorfeld über eine Hörprobe auf der städtischen Internetseite anhören.
Ergänzend zum akustischen Alarm schalten die Feuerwehr und das städtische Amt für Öffentlichkeitsarbeit eine temporäre Notfallmeldung auf der Homepage der Stadt und begleiten den Testlauf über ihre Präsenzen in den sozialen Medien. Um den direkten Austausch mit der Bevölkerung zu suchen, bauen Vertreter der Offenbacher Feuerwehr am Tag des Probealarms zudem einen Informationsstand im Ring-Center auf. Dort stehen die Einsatzkräfte in der Zeit von 9.45 Uhr bis 15 Uhr für Gespräche und Fragen der Passanten zur Verfügung.















