Der Caritasverband Offenbach betreibt seit April 2023 sechs Kindertagesstätten, die zuvor in Trägerschaft der katholischen Kirche waren. Am Mittwoch, 21. Januar, kamen Bürgermeisterin Sabine Groß, Caritasdirektor Martin Webers, Axel Hechler als Leiter des Geschäftsfelds Kinderbetreuung sowie die Leiterin der Kita St. Paul, Manuela Cwielong, zu einem Erfahrungsaustausch zusammen.
Bürgermeisterin Groß begrüßte den Verband dabei offiziell als Kitaträger in der Stadt. Sie sagte: „Mit dem Caritasverband prägt ein weiterer erfahrener Träger sozialer Arbeit das frühe Bildungsangebot in unserer Stadt. Besonders freut mich, dass Familien mit Unterstützungsbedarf schnell und unkompliziert an weiterführende soziale Angebote der Caritas angebunden werden können.“
Mehr als 400 Plätze und Erweiterungspläne
Nach Angaben der Stadt bietet der Caritasverband in den sechs Einrichtungen derzeit über 400 Betreuungsplätze in mehreren Stadtteilen an. Zudem gibt es konkrete Pläne für zusätzliche Kapazitäten: Die Kita St. Marien soll um weitere 50 Plätze erweitert werden. Bürgermeisterin Groß verwies dabei auf den Bedarf vor Ort: „Gerade im Mathildenviertel haben wir einen hohen Bedarf und freuen uns, dass das Angebot an diesem Standort wächst.“
Caritasdirektor Webers verwies auf die Ausrichtung des Verbands und sagte: „Zukunft entsteht dort, wo Generationen Verantwortung füreinander übernehmen lautet die Caritas-Kampagne 2026. In diesem Sinne verbindet die Caritas in Offenbach Hilfen für alle Generationen“. Zu den pädagogischen Schwerpunkten erklärte er: „Unsere Kitas zeichnen sich durch eine familiäre Atmosphäre, eine enge Zusammenarbeit mit den Eltern und eine inklusive Pädagogik aus. Kinder unterschiedlicher Herkunft und mit unterschiedlichen Voraussetzungen gehören bei uns selbstverständlich zur Gemeinschaft“, führte Webers aus.
















