In der Offenbacher Frankfurter Straße hat sich am frühen Sonntagmorgen eine Explosion ereignet. Dabei entstanden Sachschäden an zwei gastronomischen Betrieben. Die Kriminalpolizei geht von einer vorsätzlichen Tat aus und hat die Ermittlungen wegen des Verdachts auf eine Sprengstoffexplosion aufgenommen. Nach ersten behördlichen Erkenntnissen kamen bei dem Vorfall keine Personen zu Schaden.
Zeugen melden lauten Knall und sichtbaren Feuerschein
Gegen 4.45 Uhr hatten Zeugen die Polizei verständigt, nachdem sie im Bereich der 50er-Hausnummern auf der Frankfurter Straße mindestens einen lauten Knall gehört und zudem einen Feuerschein wahrgenommen hatten. Die kurz darauf eintreffenden Streifenwagenbesatzungen fanden am Ort des Geschehens zerstörte Fensterscheiben vor. Betroffen von der offensichtlich absichtlich herbeigeführten Detonation waren die Schaufenster einer Bar sowie eines direkt gegenüberliegenden Cafés.
Beamte sichern Spuren am Tatort und suchen Hinweisgeber
Die Kriminalpolizei hat am Tatort bereits erste Spuren gesichert, um die noch völlig unklaren Hintergründe der Tat aufzuklären. Auch zur genauen Höhe des entstandenen Sachschadens liegen den Beamten bislang keine gesicherten Schätzungen vor. Da es aktuell noch keinerlei Informationen zu dem oder den flüchtigen Tätern gibt, bitten die Ermittler die Öffentlichkeit um Unterstützung. Personen, die am frühen Sonntagmorgen Beobachtungen gemacht haben, können sich jederzeit unter der Offenbacher Telefonnummer 069 8098-1234 an die Behörden wenden.
Parallelen zu kurz vorheriger Explosion im benachbarten Frankfurt
Lediglich eine Dreiviertelstunde vor der Detonation in der Offenbacher Innenstadt verzeichneten die Behörden im benachbarten Frankfurt am Main einen nahezu identischen Vorfall. Dort zerstörte gegen 4 Uhr eine mutmaßlich durch Sprengstoff ausgelöste Explosion die Eingangstür und Fenster eines Kiosks in der Mörfelder Landstraße. Nach bisherigen Erkenntnissen reihen sich beide Taten in eine jüngste Serie vergleichbarer Anschläge auf Kioske und gastronomische Betriebe im gesamten Rhein-Main-Gebiet ein.














