Die Stadt Offenbach hat die Pflanzung von Frühblühern im Stadtgebiet weitgehend vorbereitet. Nach Angaben der Stadtwerke sollen ab Februar insgesamt rund 250.000 Blumenzwiebeln austreiben. Zum Einsatz kam dabei eine spezielle Pflanzmaschine des niederländischen Unternehmens JUB, die eineinhalb Tage lang auf mehreren Flächen im Stadtgebiet arbeitete.
Bepflanzt wurden Areale am Nordring, an der Mühlheimer Straße, am Mainzer Ring sowie Am Maingarten. Die traktorenähnliche Maschine hebt dabei mit Messern die Grasnarbe an, lässt die Zwiebeln in den Boden fallen und schließt die Fläche im selben Arbeitsgang wieder.
Zeiteinsparung gegenüber Handarbeit
Am Maingarten wurden auf rund 500 Quadratmetern etwa 50.000 Blumenzwiebeln innerhalb einer Stunde gesetzt. Für dieselbe Fläche hätte ein Mitarbeiter des städtischen Grünwesens bei reiner Handarbeit nach Angaben der Stadt rund zehn Arbeitstage benötigt. Die maschinelle Pflanzung spart damit erhebliche Arbeitszeit.
Stadtkämmerer Martin Wilhelm, der für den Bereich Grünwesen zuständig ist, machte sich vor Ort ein Bild von den Arbeiten. „Viele Offenbacherinnen und Offenbacher fahren täglich mit dem Fahrrad Am Maingarten entlang oder gehen hier spazieren“, sagte Wilhelm. „Deshalb ist es schön, dass auf dieser Grasfläche im Frühjahr ein Hingucker erblüht.“
Pflanzung in besonderer Form
Für die Fläche Am Maingarten wurde ein besonderes Pflanzbild gewählt. Die Zwiebeln wurden dort in der abstrakten Form eines Tulpenkelchs angeordnet. „Wir haben uns bei der Zusammensetzung der Blüten für die Mischung ‚Appeldoorn‘ entschieden“, erklärte Melanie Gessner, Leiterin der Abteilung Tiefbau und zuständig für das Grünwesen des Stadtservices.
Die Mischung besteht aus frühblühenden Narzissen und spätblühenden Tulpen, sodass sich die Blütezeit von Februar bis in den Mai erstrecken soll. Nach Angaben der Stadt handelt es sich zudem um eine robuste und langlebige Zusammenstellung, die über mehrere Jahre hinweg erneut austreiben kann.















