Rund 270 Kinder der Grundstufe der Ernst-Reuter-Schule sind Anfang Februar in den Neubau auf dem Gelände in Offenbach-Rumpenheim umgezogen. In dem Gebäude waren nach Angaben der Stadt der Bodenbelag verlegt, Wände gestrichen oder verfliest; vor dem Einzug standen noch Restarbeiten wie die Montage von Leuchten sowie letzte Türen und Sockelleisten an.
Insgesamt besuchen 850 Kinder und Jugendliche die Integrierte Gesamtschule im Stadtteil. Planungs- und Baudezernent Paul-Gerhard Weiß kündigt weitere Schritte an: „Perspektivisch kann die IGS ab 2027 bis zu 1.050 Schülerinnen und Schüler unterrichten. Dafür starten ab jetzt noch kleinere An- und Umbauten am Hauptgebäude sowie der Neubau eines Mehrzweckraums als Solitär auf dem Schulhof“, erklärt Weiß.
Neubau kostet rund 30,5 Millionen Euro
Die neue Grundschule kostet nach aktuellem Stand rund 30,5 Millionen Euro. Für das Vorhaben erhält die Stadt einen Förderbetrag der KfW in Höhe von 674.450 Euro sowie einen vergünstigten Kredit.
Barrierefrei gebaut mit Photovoltaik
Mit dem Neubau ist laut Stadt ein moderner, barrierefreier Lernort für die Grundschülerinnen und Grundschüler entstanden. Das dreigeschossige Gebäude schließt südlich an das Hauptgebäude der IGS an. Es wurde in nachhaltiger Hybridbauweise errichtet, die Dächer sind begrünt; auf den Pultdächern sind Photovoltaik-Paneele installiert.
Ganztag, Bibliothek und Kunstraum im Erdgeschoss
Das Erdgeschoss ist für die gesamte Schulgemeinschaft vorgesehen. Dort befinden sich die Ganztagsbetreuung, die Schulbibliothek und ein Kunstraum.
Jahrgangscluster und Lernflure in Obergeschossen
Die Klassenräume in den beiden Obergeschossen sind als Jahrgangscluster organisiert. Pro Jahrgang sind jeweils drei Klassenzimmer mit Differenzierungsräumen um einen „Lernflur“ angeordnet, der mit Sitzpodesten und Sitzstufen ausgestattet ist. Ein neues Treppenhaus mit Aufzug sowie ein zweigeschossiger Verbindungsbau sollen die Anbindung an das Hauptgebäude sichern.
















