Die Offenbacher Grünen haben ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahl 2026 vorgestellt. Bei einem Pressegespräch präsentierten die Parteisprecherinnen und -sprecher Regina Umbach-Rosenow und Elmar Werner gemeinsam mit Bürgermeisterin Sabine Groß sowie den Fraktionsvorsitzenden Dr. Sabrina Engelmann und Tobias Dondelinger die Liste. Insgesamt umfasst sie 55 Personen, darunter 28 Frauen. Der Schwerpunkt lag auf den ersten 20 Plätzen, die nach Angaben der Partei Erfahrung, Fachwissen und gesellschaftliches Engagement vereinen. Der Altersdurchschnitt dieser Gruppe liegt bei 41,9 Jahren.
Engelmann und Dondelinger führen die Liste an
Auf den Spitzenplätzen stehen die beiden bisherigen Fraktionsvorsitzenden. Dr. Sabrina Engelmann, Bereichsleiterin Didaktik an der Frankfurt University of Applied Sciences, führt die Liste an. Tobias Dondelinger, langjähriger Mitarbeiter im Bundestagswahlkreis, folgt auf Platz zwei. Beide gehören seit Jahren zu den prägenden Stimmen der Grünen-Stadtpolitik.
Kandidaturen mit sozialem, kulturellem und beruflichem Hintergrund
Die ersten Listenplätze sind geprägt von Kandidatinnen und Kandidaten, die unterschiedliche gesellschaftliche Bereiche vertreten. Hülya Selçuk-Tuna bringt als Pädagogin und Schulsozialarbeiterin langjährige Erfahrung aus der Bildungs- und Sozialarbeit ein. Susanne Locklair, Expertin für Inklusion in einem international tätigen Unternehmen, engagiert sich zudem im Elternbeirat. Daniel Pfeiffer verbindet seine Arbeit als Rettungssanitäter mit gewerkschaftlichem Engagement im DGB und bei ver.di.
Mit Jochen Teichmann, Initiator des Radentscheids, steht ein ausgewiesener Mobilitätsexperte auf der Liste. Sonja Schneider, Ressortleiterin für Stadt- und Verkehrsplanung in Dreieich und zuvor bei der OPG tätig, bringt Kenntnisse aus der Stadtentwicklung ein. Senem Bozdağ, Mitarbeiterin im Bundestag und Sprecherin der Grünen Jugend Hessen, steht für eine junge, politisch aktive Generation.
Ein besonderer Name ist Wolfgang Malik, Gründer des Boxclubs Nordend, der seit vielen Jahren in der Sozialarbeit aktiv ist und als ehrenamtliches Magistratsmitglied kommunalpolitische Erfahrung mitbringt. Mit Daniel Rese, Designer und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule für Gestaltung, kandidiert zudem eine gut vernetzte Persönlichkeit aus der Kreativwirtschaft.
Weitere Namen spiegeln Offenbacher Vielfalt
Auch die weiteren Positionen der Liste zeichnen ein breites Bild der Stadtgesellschaft. Dazu gehören unter anderem Corinna Sieczka von der Grünen Jugend, der Neu-Offenbacher Prince Sarfo Gyamfi, Masterstudent der Politischen Ökonomie, sowie Kai Schmidt, Quartiersmanager und Kulturschaffender. Nata Kabir, Fraktionsgeschäftsführerin und Schatzmeisterin der Jugendkunstschule, steht für künstlerisches Engagement und lokale Initiativen.
Patricia Bhend und Ann Katrin Korb bringen berufliche Erfahrung aus Partei- und Verwaltungsstrukturen sowie internationale Perspektiven ein. Ivan Gregurić vertritt den europapolitischen Schwerpunkt der Grünen. Mit dem Schüler Levy Reubig ist auch eine jüngere Stimme auf der Liste vertreten. Erfahrung im Bildungsbereich bringt Sabine Grasmück-Werner ein, während Michael Thomas Fachkenntnisse aus dem digitalen Finanzsektor beisteuert.
Auf den hinteren Listenpositionen kandidieren unter anderem Bundestagsabgeordneter Tarek Al-Wazir, Bürgermeisterin Sabine Groß sowie die ehemaligen Bürgermeisterinnen und Bürgermeister Peter Schneider und Birgit Simon – ein symbolischer Beitrag zur Unterstützung der Liste.
Rückblick auf politische Schwerpunkte
Neben der Vorstellung des Kandidatenfeldes verwiesen die Grünen auf Projekte, die sie im vergangenen Jahr vorangetrieben haben. Dazu zählen das neue Waldkonzept, der Aktionsplan gegen Kinderarmut, die Weiterentwicklung des KWU-Geländes, die Ausschreibung für die „Grüne Mitte“ und die Planungen für ein Rechenzentrum in der Kettelerstraße. Die Zusammenarbeit in der Koalition bezeichneten sie als konstruktiv.
Die Partei sieht sich mit der neuen Liste gut aufgestellt. Sie verweise die Vielfalt der Stadt wider und gebe „Zuversicht für die kommenden Aufgaben“, wie die Grünen erklärten.
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