Der Kreisverband der Linken in Offenbach hat seine Liste für die Kommunalwahl 2026 verabschiedet. Angeführt wird sie von der Fraktionsvorsitzenden Gizem Erinç-Çiftçi und dem Stadtverordneten Markus Philippi. Auf weiteren vorderen Plätzen folgen sowohl erfahrene Mandatsträgerinnen und Mandatsträger als auch mehrere Neueinsteigerinnen und Neueinsteiger.
Breit aufgestellte Kandidatengruppe
Neben den bisherigen Stadtverordneten Marion Guth und Peter Schnell kandidieren unter anderem Hendrik Klemme, Verena Kuhn, Mark Jaye Abacan, Philiys Graf, Melisa Tepeli, Siawash Nawid und Leslie Kraft. Nach Angaben des Kreisverbands handelt es sich um eine Mischung aus politisch erfahrenen Personen und erstmals antretenden Kandidierenden.
Kreisvorsitzende Magdalena Depta-Wollenhaupt betonte die Zusammensetzung der Liste: „Wir freuen uns, dass unsere Liste aus einer ausgewogenen Mischung besteht von langjährigen Kommunalpolitiker:innen und neuen Gesichtern, die frischen Wind reinbringen werden.“ Sie hob zudem hervor, dass die Frauenquote über 50 Prozent liege und viele queere sowie migrantische Kandidierende vertreten seien. Der Altersdurchschnitt auf den vorderen Plätzen liege bei 38 Jahren. „Mit diesen verschiedenen Perspektiven möchten wir die Interessen der Mehrheit der Offenbacherinnen im Stadtparlament realistisch abbilden und vertreten“, so Depta-Wollenhaupt.
Soziale Fragen als Wahlkampfschwerpunkt
Spitzenkandidatin Erinç-Çiftçi kündigte an, soziale Themen in den Mittelpunkt des Wahlkampfs zu stellen. „Viele Offenbacher:innen leiden darunter, dass die Mieten stark erhöht werden, und dem kein politischer Riegel vorgesetzt wird“, sagte sie. Die soziale Ungleichheit sei in der Stadt besonders ausgeprägt. „Wir werden dieses drängende Problem immer wieder auf die Agenda setzen und stehen sowohl vor der Wahl als auch nach der Wahl konsequent an der Seite der Mieter:innen.“
Ihr Co-Spitzenkandidat Markus Philippi unterstrich den Anspruch, mit den Einwohnerinnen und Einwohnern in engem Austausch zu bleiben. Politik müsse an den Alltagssorgen der Menschen ansetzen, erklärte er: „Sei es in Betrieben, bei Haustürgesprächen, an Infoständen oder bei unserer offenen Sozialsprechstunde: Wir hören den Menschen zu und wollen uns zusammenschließen um gemeinsam zu verändern.“ Diese Haltung präge den Wahlkampf der Partei.
Startschuss für den Kommunalwahlkampf
Mit der Listenaufstellung hat die Linke offiziell den Auftakt in den Kommunalwahlkampf gegeben. Ziel sei es, mit einem verjüngten und divers aufgestellten Team weitere Stimmen in Offenbach zu gewinnen.
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