Die Wählervereinigung „Offenbach für alle“ (Ofa) hat ihr Team für die Kommunalwahl 2026 zusammengestellt. Insgesamt 27 Kandidatinnen und Kandidaten wurden in geheimer Abstimmung nominiert – nach Angaben der Initiative jeweils mit 100 Prozent Zustimmung. Die erforderlichen Unterstützungsunterschriften lagen bereits wenige Wochen nach Start des Verfahrens vor. Zudem tritt Ofa mit einer zehnköpfigen Liste zur Wahl des Ausländerbeirats an.
Breites Spektrum an Hintergründen
Nach Darstellung der Wählervereinigung spiegelt die Kandidatenliste unterschiedliche Lebenswege, Berufsgruppen und Herkunftsländer wider. Die Nominierten kommen unter anderem aus Kolumbien, Österreich, Polen, Portugal, Schweden, Tschechien und Ungarn. Das Geschlechterverhältnis ist nahezu ausgeglichen, das Alter reicht von 21 bis 75 Jahren. Vertreten sind soziale, künstlerische, technische und naturwissenschaftliche Berufe.
An der Spitze der Liste stehen Dr. Annette Schaper-Herget und ihr Ehemann Helge Herget. Beide sind seit fünf Jahren Mitglieder der Stadtverordnetenversammlung und traten dort als oppositionelle Mandatsträger auf. Schaper-Herget ist Physikerin und war vier Jahrzehnte lang in der Wissenschaft tätig. Helge Herget ist Gießereiingenieur und leitete zuletzt die Gießerei eines Industrieunternehmens.
Kandidaten mit unterschiedlichen Schwerpunkten
Auf Platz drei kandidiert die Juristin Yakeline Perez de Prinz, die sich vor allem frauenpolitischen Themen widmet. Es folgen Diplom-Geograph Karlheinz Zoth (Platz 4), der die Finanzthemen der Wählervereinigung betreut, und Sprachlehrerin Magdalena Cichy (Platz 5), die berufliche Einblicke in Integrationsfragen mitbringt.
Weitere Schwerpunkte setzen unter anderem IT-Unternehmer John Edeus (Platz 6), Unternehmensentwickler Stefan Prinz (Platz 7) sowie Lehrerin Simone Simon (Platz 8). Der Schüler Nils Schaumburg (Platz 9) und Altenbetreuerin Cornelia Million (Platz 10) ergänzen das vordere Feld. Auf Platz 11 folgt Physiker Dr. Haik Simon. Die Architektin und Künstlerin Helena da Silva, die regelmäßig ausstellt, steht ebenfalls auf der Liste und setzt Impulse im Bereich Stadtbild und Kultur.
Ofa betont Transparenz und Unabhängigkeit
Schaper-Herget hob bei der Vorstellung der Liste ein zentrales Anliegen der Wählervereinigung hervor: „Wir sind überzeugt, dass Demokratie nur funktioniert, wenn sich der Informationsfluss aus dem Hinterzimmer stärker in die Öffentlichkeit bewegt.“ Ofa lehne einen Fraktionszwang ab und setze auf Entscheidungen „anhand der Faktenlage nach bestem Wissen und Gewissen“. Das verabschiedete Wahlprogramm decke die gesamte kommunalpolitische Bandbreite ab.
Helge Herget kritisierte in seinem Statement Defizite der Stadt bei Digitalisierung, Klimaanpassung und Infrastruktur. Zudem betonte er, dass die gewählten Kandidatinnen und Kandidaten ihr Mandat im Fall des Einzugs auch antreten würden.
Die vollständige Liste sowie das Wahlprogramm hat die Wählervereinigung auf ihrer Internetseite veröffentlicht.
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