Offenbach lädt am Wochenende, 13. und 14. September 2025, zum „Kulturfest der Nationen“ auf den Wilhelmsplatz ein. Der Ausländerbeirat richtet die Veranstaltung gemeinsam mit der Stadt aus. Was 1972 seinen Anfang nahm, hat sich längst zu einer festen Größe im Offenbacher Veranstaltungskalender entwickelt. „Das ‘Kulturfest der Nationen’ ist eine liebgewonnene Offenbacher Tradition. Seit 1972 ist es – in verschiedenen Formen – fester Bestandteil der Offenbacher Festkultur“, heißt es im Grußwort der Organisatoren.
Offizielle Eröffnung am Samstagabend
Der Startschuss fällt am Samstag um 18 Uhr. Zur offiziellen Eröffnung werden Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke, Stadtverordnetenvorsteher Stephan Färber, Stadtrat Martin Wilhelm und Abdelkader Rafoud, Vorsitzender des Ausländerbeirats, auf der Bühne erwartet. Gefeiert wird am Samstag bis 22 Uhr, am Sonntag von 10 bis 20 Uhr.
Bühnenprogramm mit Musik und Tanz
Das Programm lebt von der Vielfalt der teilnehmenden Vereine. Am Samstag treten unter anderem das Serbische Kulturzentrum mit Tänzen und Liedern, die Yavuz-Selim Moschee mit Gesang sowie die Griechische Gemeinde mit Volkstänzen auf. Auch eine koreanische Tanzgruppe, IFKO Dance Frankfurt, die rumänisch-orthodoxe Kirchengemeinde und die ukrainische Gruppe Witannja gestalten den Abend.
Am Sonntag geht es mit Darbietungen des Bosniakischen Kulturzentrums, Zumba-Performances von „Locomotion – Tanz durch die Welt“ und Bellydance von Eliana Hofmann weiter. Zudem zeigt die Islamische Gemeinde Mevlana Moschee den Tanz der Derwische, ergänzt durch eine deutsche Erklärung. Auftritte des kroatischen Kulturvereins Dijaskorak, des Vereins Shakti e. V. mit indischer Folklore, der Gruppe Pachamama Bolivia sowie von Mosaik e. V. und Rancho Folclorico Santa Marta runden den Tag ab. Auch die Griechische Gemeinde ist erneut vertreten.
Kulinarische Vielfalt von 17 Vereinen
Neben Musik und Tanz gehört die Kulinarik zum Herzstück des Festes. 17 Vereine präsentieren rund um die Bühne ihre Spezialitäten. Die Stände spiegeln die kulturelle Bandbreite der Stadt wider – von religiösen Gemeinden über Kulturvereine bis hin zu internationalen Initiativen.
Integration als gelebter Alltag
Das Fest soll nicht nur unterhalten, sondern auch ein Zeichen für das Zusammenleben in Offenbach setzen. „Es ist das friedliche Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen, das unsere Stadt zur inoffiziellen Integrationshauptstadt Deutschlands machen“, betonen die Veranstalter. Oder, wie die Stadt im Vorfeld schreibt: „Für das kommende Wochenende am 13. und 14. September lädt der Ausländerbeirat zum Feiern der Offenbacher Vielfalt ein – und davon hat die inoffizielle Integrationshauptstadt Deutschlands reichlich.“
















